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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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265
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öftere Bewegung des Körpers in freyer,trvcke »er Luft, wodurch die, der sinnlichenLust günstige, Trägheit überwunden, und^ die Vertheilung der Safte, der freye Um-lauf des Blutes gefördert wird; /) Arbeit,die die Lustgefühle abstumpfet, und der Phan-tasie ein Blevgewicht anhangt; sparsameArzney, die nach der Leitung eines verstän-digen , frommen Arztes, die Natur nicht ge-waltsam angreift/ noch weniger sie selberreizet, und zu den moralischen, psychologi-schen und diätetischen Mitteln bloß hinzu-tritt; /-) bey Knaben, bey denen das Übelmehr physische Gewohnheit als Laster ist,kann durch körperliche Strafe, und zwar dieder Ruthe am besten gewirkt, d. h., dieLust muß durch Schmerz besiegt werden.

Schlußanmerkungen.

ir. Der Erzieher lasse sich i) in der angefan-genen Heilart von dem Eigensinne, Unver-stand und dem Unglauben der Ältern nichthindern, denn diese kennen nur zu oft ihreKinder von der Seite gerade am wenigsten,- glauben nicht, was sie sehen könnten, und^verheimlichen, was sie heilen sollten. Die> . Äl-