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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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277
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dies seltene Talent, im Chöre vieler edler Jüng-linge, deren Namen in meinem unsterblichenGeiste unsterblich geworden sind, vor meinenAugen entfaltete. Und ihr frommen Mütter,die ihr nicht ohne banges Vorgefühl des nahenSchadens die Vcrsiandescultur nennen höret,weil sie, wenn sie einmal auf ihren Beinenstehet, gar leicht das Beste, den Keim der Re-ligion in euren Lieblingen zertreten könnte, hierdürfet ihr, ohne Furcht, zugreifen. Der geistreicheErzähler hellet mir einer Hand den Rops desRindes auf, indem er mit der andern dasHer; schon vor - gebildet hat.

** Das Theater, (wenn nicht gewählteKinderspiele aufgeführt werden, und vielleichtauch alsdcnn noch), ist für die zarten Nervender Unmündigen ein verbotener Artikel. Auchalodenn noch; denn das Parterre verderbt ge-wiß mehr, als das beste Theater nicht gutmachen kann. Wenn auch die Geberde derSchauspielerinnen für das junge Herz unanstös-sig seyn könnte; wenn auch die Tanzfüssc, diesich nach dem Schauspiele bewegen, nicht alleEinbrüche des Guten , die etwa der Geist desDichters gemacht hätte, wieder aus dem zartenHerzen hinaustraten: wie kann ein junges Ge-müth