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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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282
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thig haben, nach einer künstlichen zu fragen,die denn nur Stütze der natürlichen seyn darf.

vn. Da bis, an Erteil sion und Jntensionzunehmende, Verdeutlichung der Begrif-fe die eigentliche Verstandesbildung aus-macht, so wird der Erzieher den Zöglinganleiten, daß er <i) die einzelen Merk-male eines sinnlichen Ganze» unterscheiden,und alle Theilvorstellungen mit passen-den Wörtern bezeichnen; daß er l>) auchdie Vorstellungen des Unsinnlichen vonLugend, Gewissen rc, erfassen, anwen-den, in Beyspielen von Handlungen alswiederstralend anschauen; daß er c) beyallem, was er spricht, sich richtig aus-drücken, sich selbst verstehen, sich selberRechenschaft geben; daß er Wahrheitund Irrthum in gegebenen leichtern Fallenunterscheiden; daß er den naheliegen-den, aber doch seinem Auge noch verbor-genen Ursachen nachspüren, das Falschevorgeblicher Ursachen aufdecken; daß er /)die Täuschungen der Sinne, die Blen-dungen der Einbildungskraft, die Zauber-kräfte der Vornrtheile in den täglichen Vor-fällen bemerken; und g) überhaupt so-wohl