ja nicht an freygebigen Händen fehlen, die über-all ihre Dienste anbieten . .
Wer seinen Zögling gut bilden will- soll
Vl. für sich und durch seine Behandlung s) denZögling schon gar nie zum Dosen reizen,daö heißt, nie durch Härte zum Zorn,durch Grämeley und immer wiederkommen-des Tadeln zur Bitterkeit, durch Nachgie-bigkeit aus Schwäche zur Schmeicheley undOuälcrey — bis wieder nachgegeben ist,durch umvcises Loben zur Pralercy, durchneugieriges Ausfragen zum vergrößerndenoder erdichtenden Erzählen, durch belohnte«Anklagen zur Lüge, durch gegebene Blossenzur absichtlichen Benützung derselben; d) amallerwenigsten durch »»nöthige Gebote dieschuldlose Freyheit des Zöglings beschränken,und durch Beschränkung zum Ungehorsamreizen; c) auch so viel er vermag, die frem-den Anlässe, Aeize, Beyspiele des Dosenaus dem Kreise des Zöglings entfernen;6) vielmehr durch das reinste Muster einesfrommen, guten Lebens, das er in seinerPerson darstellt. Und durch Umgang mitreinen unverdorbenen Menschen dem Zögling„das Nachbilden des Guten" erleichtern.
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