gen, Ibke die Angewöhnung zum Guten voraus-setzt , grosser, und das Werk der Entwöhnungselber schwieriger werden muß.
Wenn aber Angewöhnung und Entwöh»nung daö Wesen aller Erziehung ausnracht,wenn das Gute Eleichsam-Natur werde» soll:so wird der, welcher seinen Zögling zum gutenMenschen bilden will,
X. die Eine Bedingung, ohne die dasGute keine Gewohnheit, keine Gleichsam-Natur werden kann, nie ausser Acht las-sen, und an ihrer Erfüllung unablässigarbeiten. Er wird z. B. das Wort: Ver-giß deines Gottes nie: Gottes verges-sen ist Sünde, und wird alle Sünde:oder das Wort: Lüge nie: gehorche auf^ den Wink u. s. w. nicht etwa alle Mo-nate einmal, oder alle Wochen einmal, oderalle Tage einmal, er wird das Wort, dasden Zögling bilden soll, immer und im-mer , bey jedem Reitze zum Gegentheile,und immer mit ernster Liebe und lieben-dem Ernste in die junge Seele legen, im-mer tiefer einprägen, immer mehr darinbefestigen. Wie ein spitzer Nagel in dieU 2 harte