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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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310
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fühlet, daß er selber Mensch ist, «nd miteiner Menschenpflanze umzugehen hur.

Das Gute, äls Beyspiel vdrleuchtend,sey also nicht nur däs ^ aller moralischenErziehung, das Erste, sondern sey die See-le der Erziehung, die den Lreund, denGehjeUr, den Lehrer, den Belohner undBestrafer, den menschlichen Menschen über-all zmn Freunde, zum Gebieter, zum Lehrer,zum Velohncr und Destrafcr > zum menschlichenMenschen mäche. "

Wie die Seele keinen Augenblick den leben-digen Leib verlassen kann, ohne ihn dem Todezu überliefern: so kaun das GUte, als Bey-spiel , keinen Augenblick den Erzieher verlassen,ohne den Leid der moralischen Bildung zu des-orgamsireu.

Ich Meist nicht, ob sich die Allmachtsowdhk, als die Än'entb ehr lichte it desBeyspiels durch dieses Gleichnist wenigstens an-deuten lasse. Hkber so viel weiß ich, daß dieAllmacht des Beyspiels in der Erziehung einendreyfachen, unersetzlichen Dienst leiste, nämlich,das Gute, alSBeyspiel, muß i) der moralischen

An-