Buch 
Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
Entstehung
Seite
309
JPEG-Download
 

e) zur Reinlichkeit in Allem; ö) zumWohlanständigen, zum Schickli-chen, zum Manierlichen; e) zumbevorkommenden, dienstferti-gen, gefälligen Wesen. Diese Ange-wöhnungen hauen das Holz vorher aus demRohen, und bilden nachher der Statue dieTngendgeberde an, die selber Tugend wird,sobald sie die Tugendseele belebet. Nur dür-fen die Angewöhnungen zum Schicklichen,Gefälligen rc. nicht die einzigen und nichtdie ersten seyn, die dem Zöglinge zum Ge-setz gem cht werden. Sonst würde er einTugendgcspenst, das ist, ein Heuchlerwerden.

Wer seinen Zögling zum guten Menschenbilden will

XII. der vereinige mit dem Beyspieledes Guten, das allen übrigen Einflüs-sen der Erziehung voran - mit - und nach-gehen soll, L. die Liebe des Freun-des, L. den Ernst des Gebieters,D- die Beredsamkeit des Lehrers,L. die volle Macht des Velohners undDestraftrs, und k. in allem die un besiegliche Langmuth des Menschen, der

fühlet.