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r) Vom Belohnen und Strafen mache nieGebrauch, ausser da ^ wo der Fall des Verdie-ncns eingetreten ist; und auch da nie, wennnicht (über dem Verdienen) noch ein über-wiegendes Bedürfniß, oder Nothwendigkeit da-zu treibt.
2) Vom Belohnen und Strafen mache nieGebrauch, ausser da, wo du durch Offenba-rung des Grundes und Zweckes, die Wirk-samkeit^der Belohnung und Strafe vorbereitet,gesichert, erhöhet oder gemäffiget hast. Nichtso fast Strafe und Belohnung, als die Gestalt,die die Strafe, die Belohnung durch die Mi-nen, durch die Geberden, durch die Worte,und in der ganzen Handlungsweise des Erzie-hers annimmt — die wirket.
z) Ahme auch im Belohnen und Strafender Natur nach: das heißt; dolmetschedem Knaben die Züchtigung der Natur ;laß ihn frühe die Gerechtigkeit Gottes da sehenund fühlen, wo sie sich offenbaret. Laß ihnmanchmal die natürliche Frucht seines Betragensfrüher und auffallender armen, damit er seineFehler deutlich erkennen lerne, und mächtiger zurBesserung gespornet werde. (Dies verdient in
Nie- '