-e„ zu treffen verstehen, — Ehrgefühl, ohneden fast immer miterwachenden Eit^keits»trieb, ;u wecken. Daran gewöhnen soll mauihn, 2) nur das Urtheil des Guten und des Ver-ständigen zu achten; d) auf Dinge, die nichtnur kein Verdienst der Person sind, sondernauch unter den Gegebenen deßhalb weit un-ten stehen, weil sie nicht Gaben des Menschensind, (als Geld, Geburt, Glanz des Hau-ses) keinen solchen Werth zu legen, derder Person einen verschaffte; auch keinen sol-chen Werth, den die Naturgaden, Gesundheit,Schönheit, natürlicher Witz rc. haben; e) daS, wasdeS Lobes wegen geschieht, für nicht lobenssl»N werth zu halten. Aber, wer wird dasKunststückgen treffen, wenn nicht die Furchtdes Herrn das herrschende Gefühl des Zöglingsgeworden ist, also auch das Ehrgefühl beherrschet?Deßwegen erinnere ich auch hier wieder, daß inder Furcht des Herrn alle Moral concentrirtseyn müsse.
7) Ist der Zögling sonderlich reitzbar fürLob und Tadel, so braucht man ») diesen Spornseltener, lasse ihn d) frühzeitig und oft füh-len, was der unbewachte und unbeherrschte Ehr-trieb für Thorheiten, Sünden und Elend in die
Welt