Es tritt mir hier nicht nur die unbändige/rH, die mit den Pflichten der Ehe spielt,und die Pflichten der Erziehung sich selber un-möglich macht, als der Satan unsers Geschlech-tes ins Auge, sondern noch ein grösseres Verge-hen .... Es scheint nämlich nach und nach inallen gebildeten Landern allgemeine Welt«Maxime zu werden, Mord und Diebstahlallein zu strafen, und die zügellose Wollust,ob sie gleich die erste Mörderinn und Räu-bcrinn ist, durch Ungestrafthcit oder (Q.uafi-Ungcstraftheit anherrschend werden zu las-,sen. Aber dies ist gewiß Versündigung an derMit« und an der Nachwelt. Denn s) dasHeiligste, was die Menschheit hat, dasBand der Ehe, loset sich nach und nach in dieAnarchie der Luft auf, und b) die höchstePflicht der Altem, die Menschenkinder zuMenschen zu bilde», wird eine Unmöglichkeit.
Es ist also nicht nur eine Sünde an derMenschheit, die Hand der Erziehung von «den Wesen abzuziehen, die nur durch Er-ziehung Menschen werden können, sondernes ist noch ein grösseres Verbrechen an der Mensch-heit, die Unordnung der Geschlechrslust so
hoch