ist eine Art Vergehen an der Menschheit, undrächet sich wohl auch selber an der Nachkom-menschaft, indem sie das individuelle Ver»derben der Menschheit mit dem Leben auf dieNachwelt fortpflanzet."
Wer also gut genug ist, um seine Pflichtgegen die Menschheit erfüllen zu wollen, undReligion genug hat, um sich selber nach denForderungen der Tugend bekämpfen und be-herrschen zu können: der wird es als einenTheil der vorangehenden Erziehung, die demkommenden Geschlechte werden soll, ansehen:
I. Die Erwachung des Geschlechtstriebes vorden Jahren der Reife weder in sich, nochin andern zu begünstigen, und alles z» mei-den, was ihn zu früh wecken kann, als:reizende Nahrungsmittel, Lüsternheit derPhantasie, Umgang mit Wollnstkranken;
II. Auch in den Jahren der Reife alle gewalt-same Rcizung und alle Befriedigung desGeschlcchtstricbeö „ausser den Gränzen derEhe und wider den Zweck der Ehe", sich z»versagen;
III. Jeden Antrag zur Vcrehlichung aus ökono--
machen, politischen Rücksichten, ohne dasJiueressc der Licbc, zurückzuweisen; u'-'lp 6"^
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