Körper anfassen gelernt, und das Gedächt-niß das wiedererkennen möglich gemachthat: so erfindet sich das Kind auch eineSpräche. Es geht, von der Mutter geführt,von dem Schrey, durch das Lallen,zum Sprechen über. .
«l) Die Mutter ist, so wie die gebohrne Sprach-meisterinn für das Kind, so auch die Erfin-derinn der lieblichen Unterhaltung fürdas Kind. Sie schaffet Stoff für den Ge.sichts - Hör - Last - »nd Lorschsinn des inder Weltanschauung Verlornen Kindes. Se-lig die Mutter auf dem Lande! Denn daist der Garten am Hause, und im Gar-ten Blumen, und in jeder Blume eineneue Welt für das Kind.
-) Die Mutter leitet das Vildungswerk, dassie angefangen hat, allmählig weiter, undwird späterhin der Lecroe- , und
fast immer (weil der Vater ausser dem Hau-se Geschäfte hat), die ganze Universitätfür den Lehrling, — sie ist bald Sokra-tes, indem sie ihn Begriffe finden lehrt;bald Johannes, indem sie ihn zu Chri-stus weiset; bald Maria, indem sie ihmvon dem Vater im Himmel erzählt; bald
Hanna