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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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342
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Hanna, indem sie den jungen Samuel be-ten, und den Ruf Gottes verstehen lehret.

4. Indeß, da die Ältern oft nicht könnenerziehen, (indem sie selbst unerzogen und wohlauch verzogen, oder von Armut zu sehr ge-drücket sind); oft nicht erziehen wollen, in«dem sie das Vergnügen der grossen Welt demhäuslichen vorziehen, oder vielmehr das letz-tere nicht kennen: so ist es für viele Kindereine wohlthat, wenn sie der frühe Todder Aelrern, oder die Armut oder ein Zu-fall dem Boden der Familie entreißt, undauf einen bessern (der fernen Verwandtschaftoder der fremden Welt), versetzet.

5. Die Erziehung in Familien hat also wie je-de andere, eigne Hindernisse; ihre Wirksam-keit hat wie jede andere eigene Bedingniffe ih-rer Möglichkeit. Diese verdienen es, hierbesonders dargestellt zu werden.

6- Wenn die Erziehung in Familien gedeihensott. so müssen beyde Theile erstens (nebendem, daß sie die nöthigen Kenntnisse von derErziehung haben) in der reinen Got-tesfurcht überhaupt, und in der Liebegegen die Rinder insbesondere, so wie

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