und Religion und Tugend oben ansetzen gelernt haben.
rz. Da die sogenannte Versorgung der Kin-der, das ist, ihre Einleitung in jenen Standund Beruf, der ihnen Brod und ein zu«ftiedenes Durchkommen durch dasLeben verschaffen kann, kein geringer Be-standtheil der ganzen Ältcrnpflicht ist: somuß die Vorbereitung der Kinder znm Durch-kommen in der Welt als ein Theil der Er-ziehung in Familien, angesehen werden. DieÄltern haben also nicht nur die körperlicheund geistige Erziehung zu besorgen, sondernauch die pragmatische, die das Durch-kommen durch die Welt anbahnet, und denSelbsterwerb des Lebensunterhaltes den Kin-dern sichert.
»4. Aber nicht nur tüchtig ;um Selbsterwer-be des nöthigen Lebensunterhaltes, und zurvernünftigen Führung des Lebens, sollendie Kinder erzogen werden ; auch in der wirk-lichen Ergreifung einer besondern Lebenswei-se, und vorzüglich in dem Geschäfte der Ver-ehelichung selber muffen sich die Ältern nochals Freund? und Führer ihrer Kinder bewei-