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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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373
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terlichkeit, Beugsamkeit und Aestigkeit des. Charakters in sich vereinigen, um die Har-monie mit allen Guten, Weisen, die denZögling bilden könnten, und das Ueberge-wicht über alle Böse, Thörichte, die ihn'verbilden würden, behaupten zu können.

^ gZas müßte aber das für eine grosseSeele seyn, die, wenn alles, Vater, Mutter ,Onkel, Tanten, Bruder, Schwester, Nachbarnsich vereinigen, das Söhnchen zu verpesten, diewehrlose Pflanze gegen die verpestenden Einflüssebewahren zu wollen Muth genug, bewahre»zu wissen Weisheit genug, und bewahren zukönnen Macht genug hätte? Der d» diesausrichten sollst, Informator! sey kein Mensch,sey ein Gott; ausserdem kannst du es nicht!Wie der Regent nicht von den Krankheiten seinesVolkes angesteckt seyn darf, um es davon heilenzu können: so soll der Infonnator von den Thor-heiten, Leidenschaften des Hauses, dessen Sohner erzieht, unangesteckt bleib«», nm ihn davorbewahren zu kömren.

8- Nicht nur mit Menschen, um ein Menschen-kind bilden zu können, muß der Informator inHarmonie stehen; er muß vor allem und stetswit Gott selber in Harmonie und d» conceir

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