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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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444
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schönsten Schmuck , diese die schönste wür-de- (Und schon dies allein machte

das Gericht der Welt als Welt anödaß. sie keinen Sinn für den höchstenSchmuck und für die höchste würdedes jungfräulichen Geschlechtes hat).

Da die Unschuld der Person jede, Ent-weihung des Geistes und des Leibes meidet,und wider jcdenNeiz zur Entweihung kämpfet/so ist sie der reine keusche Sinn selber; reinin Hinsicht auf den Geist, keusch in Hinsichtauf den Leib.

Sie ist also als Unschuld die zarteScheu vor allein, was beflecket, und alsUnschuld der Person die tapfere Endschlosicnheit, eher das Leben als diesen köst-lichen Schmuck ibres Geschlechts und ihrerPerson zu opfern.

Das Eine Gesetz des weiblichen jungfräu-lichen Geschlechtes laßt sieb also so ausdrük-keu: Bewahre die zarte Scheu vorallem, was befle cket, wie dein Au-geachte die Unschuld deines Geschlechtesnnd deiner Person für den köstlichsten Schmuckdeines Geschlechtes und deiner Person, undsschss.Hu höher als selbst dein Leben.

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