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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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447
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verloren; ist durchaus untüchtig, den schönen,grossen Beruf der Gattin, der Mutier,der Hausfrau, der Erzieherin aus-zufüllen. Denn, nachdem sie um alle Zuver-lässigkeit gekommen ist: wie sollte sich derMann, die Rinder, die Hausgenossen nunauf das Weid ohne weiblichen Charakter, ver-lassen können ?

4. So lange dies Eine Gesetz in seiner vollenHerrlichkeit besteht, so lange bleibt jenes Zart»gefühl von Scheu ob allem dem, was befle-cken kann, nneutweiht, und diese mamchafieEntschlossenheit eher das Leben zu opfern, alsden köstlichsten Schmück des Geschlechtes undder Person, unbesiegt; die Jungfrau mei-det 2) jede vermeidliche Gefahr,die sie um ihr höchstes Gut bringen könnte,sorgsamer, als die nächste Todesgefahr; käm-pfet b) in jeder unvermeidlichen Gefahrfür Erhaltung des reine», keuschen Sinnes,wie eine Heldinn, und läßt c) kein Mit-tel, das sie zur Bewahrung des Besten,was sie hat, anwenden kann und darf, un-angewand.t.

5 - Sie