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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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459
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selber Frau; lebet für den Mann », für dieKinder, für das Hauö. Sobald das Mibausser dem Hause glänzen, in Versammlun-gen ausser dem Hause gefallen, in der gros-sen Welt gelten will, hat eS den Charakterdes Weibes verläugnet.

16. Allerdings muß es wissen, die Schwereder Arbeiten dem Manne zu erleichtern; mußwissen, die Kinder zu erziehen; muß wis.sen Ordnung, Reinlichkeit im Hanse zu er-halten, das Hauswesen selbst zu führen, denErwerb des Mannes durch Aufsicht, Spar-samkeit, Massigkeit, Arbeitsamkeit, zu ver-mehren und zu sichern. Aber diese dreyfacheWissenschaft ist nicht die höchste, denn dasWeib wird unmöglich für den Mann, für dieKinder, für das Haus zu lebt», Liebe undRraft genug in sich finden kennen, wennihr nicht Religion, der vertraute Umgangmit der ewigen Liebe Liebe und Kraft genugzu ihrem Berufe einslösset.

Um nur von der Erziehung der Kinder zureden, wie viel tausend Kleinigkeiten von Ar»betten, die alle für die Crzirhung wichtigsind, liegen in dem Beruft der Mutter? Unddiese alle belohnt nicht das Auge der arvelt;

'l weil