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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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461
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Führung der Hauswirthschaft gerechnet wird;können muß sie, was zur Regirung desHauses erforderlich seyn kann . . . Ader allediese Künste der Arbeit, der Wirthschaft,des Regiments, sind nicht die höchste Kunstdes Weibes- und können, ohne die höchsteKunst, nicht einmal zum Ziele kommen. Wasist dann die höchste Kunst des Weibes? Sinnfür das stille, häusliche Leben, und das Ta-lent, die liebliche Blume des Gut- undWohlseyns in den Teppich des häuslichenLebens einzuwirken, und durch die zarten Dop»pelfäden der Liebe, des Vertrauens aufeiner, und des treuen, muntern Gernge»horchens, des willigthuns auf herandern Seite, einzuwirken Dies ist diehöchste Runst des Weibes.

Aber, wie wird die Tochter des Hausesin die höchste Wissenschaft und die höchsteRunst deö WeibeS eingeweihet? In derSchule der Familie, die ist, was sie seynsoll. Wenn die Mutter die höchste Wissenschaftund die höchste Kunst des Weibes besitzet: si>wird die Tochter, im blossen Umgänge mit derMutter, die höchste Wissenschaft und diehöchste Runst des Weibes lernen. Täglich

schauend