Band 
Erster Theil.
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172
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172 Vorbereitung, Beschickung und Eröffnung der Ausstellung.

sernung der übrigen Länder verhinderte deren Antwort; ihre Einsendun-gen wurden erst späterhin, als sie in London eintrafen, bekannt. Betden Vorbereitungen der Ausstellung gegen Ende Dezember beschloß mandeshalb eine geographische Hauptabtheilung des Raumes, und theilte,entsprechend der Form und den baulichen Verhältnissen des Gebäudes,die östlich des Querschiffs belegene Hälfte des Grundraums und derGallerien den fremden Staaten, die westliche Hälfte und das Quer-schiff England nebst dessen Kolonien zu. Das Transsept wurde gewisser-maßen als Aequator angesehen, indem an beiden Seiten desselben diesüdlichsten Länder, sowohl von den Kolonien, als von den unabhängigenStaaten (Türkei, Aegppten, Tunis, Persien, China ), weiterhin aber ingeographischer Folge die mehr nördlichen Staaten ihre Plätze erhielten.Eine Ausnahme machten die in Bewegung zu setzenden Maschinen,welche sämmtlich wegen der treibenden Kraft in den Nordwesten des Ge-bäudes gestellt werden mußten. Die östliche Hälfte wurde weiter unterdie verschiedenen Einzelstaaten vertheilt, auch erhielten die Kolonien aufder Westseite besondere Räume. Jedes Land hatte seine Erzeugnisseso weit als möglich nach den 30 Klassen aufzustellen, wobei man(s. oben S. 54) die Maschinen auf die Nord-, die Rohstoffe auf dieSüdseite stellen sollte; die Zwischenabtheilungcn waren durch Gewerbs-erzeugnisse und Kunstwerke auszufüllen. Von der Grundfläche im unternRaume wurde höchstens Z; oder 384 Quadratfuß in jeder Area zurAufstellung eingeräumt; mindestens 192 Fuß mußten für die Gängeoffen bleiben, wobei man die Breite der Gänge im Britischen Museumund dem Londoner Soho Bazaar zum Grunde legte. In den Gallerienließ man die eine Hälfte der Fläche für die Gänge und die andere,oder 288 Fuß als Aufstellungsfläche. Die Haupt-Passage im Mittel-schiff lief durch die ganze Länge des Gebäudes von Ost nach West ineiner Breite von 72 Fuß, in derselben waren nur große Kunstwerke,oder einzelne besonders hervortretende Hauptfabrikate ohne Logen, undaußerdem zahlreiche Sitzbänke für die Besucher aufgestellt. Als manden Beschluß faßte, Gallerien anzubauen, entstanden in den Seiten-schiffen hohe, durch beide Stockwerke aufsteigende Raumabtheilungen,welche, so wie auch die offenen Höfe zur Aufnahme hoher Sachen be-nutzt wurden.

Die Empfangnahme der Güter begann am 12. Februar mit einerSendung deutscher Kunstwerke: um die Mitte des Monats März be-gannen die Sendungen sich zu häufen; am letzten Tage der Empfang-nahme, am 31. März, war ein so gewaltiges Gedränge, daß die schwer-beladenen Wagen die Nacht über im Gebäude bleiben mußten, um amnächsten Morgen abgeladen zu werden.

Die Verthcilung der Gcsammtfläche auf die Hauptstaatengruppen,deren Untervcrtheilung aus den oben (S. 77, 80 und 113) abgedrucktenTabellen ersichtlich ist, war folgende: