Band 
Erster Theil.
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198 k. Klasse. Bergbanerzeugmssc rc.

stellung Davy'ö Sicherheitslampen, die seit ihrer Einführung manchewesentliche Verbesserungen erfahren haben, namentlich eine verbesserteEinrichtung des Oelbchälters, die Einführung eines starken Glascylin-ders zwischen dem Oelbchälter und Drahtnetze, wodurch dein Arbeitermehr Licht verschafft wird, und eine Vorrichtung, die es demselben un-möglich macht, die Lampe auseinander zu nehmen, Einrichtungen, denenjedoch auch Bedenken entgegenstehen.

Eine in der Ausstellung befindliche Lampe der letzteren Art vonDr. Clanny wird als die beste angesehen.

Eine andere, bei nassen Arbeiten zu empfehlende Einrichtung ist eineüber die Lampe gestribtc Haube von Kupferblech, die am oberen Thestrzum Abzüge des Lichtschwadens einen Schornstein, und zur Ausgebungdes Lichtes in der entsprechenden Höhe drei sich nach Außen erwei-ternde conische Ansätze hat.

Die Sicherheitslampen haben aber nur den Zweck, die heranna-hende Gefahr bemerkbar zu machen, und obwohl dies ein sehr großerGewinn, so ist die Aufgabe der Beseitigung der Gefahr selbst eine nichtminder wichtige. Zu diesem Zwecke sind Vorkehrungen projektirt, vondenen sich zwei Modelle von P. Cawlcy und W. Brunton in derAusstellung befinden. Beide sind nach demselben Prinzipe, unter An-wendung der Centrisügalkrast, konstruirt. Der wetternöthigc Punkt wirddurch Röhren mit dem Centrum eines horizontal oder vertikal stehendenRades in Verbindung gesetzt, dessen Gehäuse auf zwei Seiten ge-schlossen ist. Durch eine rasche Bewegung des Rades werden dieWetter aus der Grube angesaugt und zwischen den nach einer Kurvekonstruirtcn Schaufeln an der Peripherie ausgeworfen.

Diese Einrichtungen sind noch nicht im Gebrauche und scheinenmehr zur Ventilation einzelner Strecken, als ganzerMubengebäude an-wendbar; für welche letztere sich die seitherige Wcttcrzu- und Abfüh-rung durch einen Einfall- und Ausfallschacht mit Hülfe von Wetter-öfen auf der Sohle deö letzteren noch als die zweckmäßigste erhaltenwird. Als leitendes Prinzip gilt hierbei möglichst viel frische Wetterauf dem direktesten Wege, ohne Zweige abgehen zu lassen, oder eineVereinigung verschiedener Wetterzüge zu gestatten, dem wetternöthigeNPunkte zuzuführen, um das sich erzeugende Kohlenwasserstoffgas so starkmit atmosphärischer Lust zu verdünnen, daß eine Entzündung des Ge-menges nicht mehr zu befürchten ist.

Zur Bewirtung eines unfehlbaren Verschlusses von Wetterthüren,was jetzt in den meisten Fällen von dabei angestellten Jungen geschieht,hat Robert Mills zu Forhole Colliery bei Swansea ein Modestausgestellt, um die Ocffnung u. der Thüren durch den vorbeifahrendenKohlenwagen selbst zu veranlassen. Es besteht diese Vorrichtung auseinem System von Hebeln, die so gegeneinander gestellt sind, daß derauf dem Schienenwege herankommende gefüllte Wagen durch Berüh-