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Z. 17. Großbritannien «nd Irland .
nmg des ersten Hebels die Thür öffnet und durchpassirt, worauf derWagen am nächsten Hebel vorbeistreicht und die Thür wieder schließt.3n gleicher Weise findet die Wirkung bei dein zurückkehrenden Wa-gen statt.
Eine andere, unter diese Abtheilung gehörige Einrichtung bestehtin vier Modellen, um bei entstehenden Brüchen des Seiles oder derKette das Herabstürzen der Fördergefäße in die Schächte zu vermeiden.Das Modell von Robert Blee hat die Einrichtung, daß das För-brrgefäß auf jeder Stirnseite einen beweglichen Haken hat, an dem dasSeil befestigt wird, so daß die Haken, so lange als eilt Gegendruckvorhanden ist, aufrecht gehalten werden. Der Schacht hat von derHängebank bis zur Sohle auf jeder schmalen Seite eine Vertiefung,die dem Fördergefäße als Leitung dient und in der, ähnlich einer Fahrt,starke eiserne Rundstäbe angebracht sind. Hört der Gegendruck, wiedies bei einem Seilbruchc der Fall ist, auf, so werden die Haken au-genblicklich durch dahinter liegende Federn hcrvorgedrückt, finden in deneisernen Sprossen einen Haltepunkt, und das Fördergefäß wird amHerabstürzen verhindert. Bei dem zweiten Modelle von White undGrant ist die Einrichtung der Art, daß, wenn die Wirkung der Kraftauf die Last aufhört, das Herabfallen des Fördergefäßes dadurch ver-hindert wird, daß zwei starke Rundeisenstäbe, arr denen dasselbe befestigtist, und die an jedem Ende eine etwa auf ihres Umfanges mit Zäh-nen versehene schmiedeeiserne Scheibe haben, sich soweit herumdrehen,daß die Zähne dieser Scheiben in eine von Hängebank bis Sohle ge-hende hölzerne Leitung einschneiden, und das Gefäß festhalten.
Die beiden anderen Modelle von E. N. Fourdrinier und W.C. Begg sind nach ähnlichen Prinzipien, wie die eben erwähnten kon-struirt und bedürfen daher keiner besonderen Beschreibung.
In Anwendung sollen diese Vorrichtungen in England dem Ver-nehmen nach nicht sein, wohl aber andere ähnliche; auch findet mandergleichen Vorrichtungen auf Belgischen Kohlengruben.
Das Kommittee der Grafschaft Northumberland hat noch ein rechtgutes Modell der daselbst gebräuchlichen und bekannten Schachtfördc-, rung mittelst der Dampfmaschine ausgestellt, wobei besonders das Aus-stürzen, Separiren und Verladen der Kohlen beachtenswert!) ist. Aufder Halde befinden sich verschiedene Ausladeplätze; über einem jedenderselben ist ein um seine Are beweglicher Rahmen angebracht, inwelchen das zu Tage geförderte Gefäß eingeschoben wird, nachdem zuvorder zum Verschlüsse der Thür an der Stirnseite dienende Riegel gelöstworden ist. Eine geringe Kraftanstrengung des Arbeiters ist hinrei-chend, den Rahmen mit Fördergefäß in eine solche Lage zu bringen,daß sich dasselbe freiwillig entleert, wobei die Kohlen über ein in etwa45 Grad geneigtes Sieb hinweggleitcn und in den darunter befindlichengrößeren Wagen fallen. Ist die nöthige Zahl dieser Wagen gefüllt,