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nebst diesen. Metallen. In neuerer Zeit liefert das Weifibleierz einenWesentlichen Beitrag zur Blei- und Siibergewinnung in Stollberg .
Meinertöhagen und Gebrüder Kreuser in Cötn illustrirtendas interessante Bleivorkommcn i»i bunten Sandstein bei Cvmmern inder Eifel durch Smsfcn, Schlieche, Blei und Schroot.
F. Ohle's Erben zu Breslau lieferten gute Muster von Schroot,Bleiröhren, Bleidraht und verzinnten Bleiplatten.
I. Cosack zu Arnsberg sandte eine Sammlung reicher Blei-glanze und Zinkblenden aus neu entdeckten Grubenfeldern von Ramsbeckund Umgegend im Herzogthum Westfalen. Aus der Umgegend vonBrilon lieferte Lambinon, Ulrich u. Comp. zu Brilon 49 Bleierz-nnd Blendestufen, so wie mehrere Proben fertiges Blei zum Preise von2 bis 2^ Thaler für den Centncr; auch mehrere Proben Zink, dessenGewinnung ebenfalls dort in der Zunahme begriffen ist, zum Preisevon 2 Rthlr. 20 Sgr. bis 2 Rthlr. 25 Sgr. für den Ccntncr.
Zink.
Die zunehmende Zinkgewinnung und die dadurch veranlaßte Billigkeitdesselben hat diesem Metalle eine außerordentlich verbreitete Anwendungin den Künsten und Gewerben gegeben, und noch fortwährend ist manbemüht, demselben eine weitere Verwendung zu verschaffen, was beider stets steigenden Produktion auch als Nothwendigkeit geboten wird.Die Deutsche , gegenwärtig nahe an 600,000 Centner jährlich betra-gende Zuckgewinnung, ist in der Ausstellung mit wenigen Ausnah-men nur durch Rohzink vertreten. Es ist dies zu bedauern, wennman sieht, zu welchen mannichfachen Zwecken dasselbe in Belgien ,Frankreich und England verwendet wird.
Außer der bereits erwähnten Eschweiler Bergbaugesellschaft zuStollberg hatte die Königlich Preußische Lydognia Hütte zu KönigsbütteRohzink, Zinkweiß und Kadmium, und Rufs er und Comp. zu Breslau vortreffliche Zinkbleche, von denen die schwächsten 7 Loth per Quadrat-fuß wogen, eingeliefert. Die vorzügliche Brauchbarkeit des SchlcstschcnZinks zu Werken der bildenden Künste zeigten die in den Klassen derMetaltarbciten und schönen Künste näher zu erwähnenden Arbeiten vonGeiß und Devarannc, so wie von Kiß und Kalide in Berlin .
C. Rochaz und Comp. zu Mühlheim an der Ruhr hatte sehrgutes Zink eingesandt, auch Bredt und Comp. zu Stollberg undF. Hagen zn Cöln .
Gold,
nebst den bei dessen Gewinnung fallenden Nebenprodukten verschiedenerArsenikpräparate, sandte W. Guettler zu Reichenstein in Schlesien.Der Arscnikalkies von Reichenstcin enthält eine sehr geringe MengeGold; die Gewinnung desselben hat zur Anwendung von ProfessorPlattners interessantem Scheidungsprozeß geführt, der kurz darin besteht,daß die abgerosteten Arsenikerzc in ein geeignetes Gefäß gefüllt werden,