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z. 19. Das zollveremte und nördliche Deutschland .
und F. Zelter zu Neckar-Tenzlingen in Württemberg , der abernur zwei kleinere Proben, aus einem quarzigen Sandsteine bestehend,eingesandt hatte, die im Handel einen guten Namen haben sollen.
T. Wagner in Stuttgart hatte einige, aus einem feinkörnigenSandsteine bestehende, Schleifsteine geliefert.
Baumaterialien waren nur einige der feineren, mehr zu orna-mentalen Arbeiten dienende, eingesendet, von denen sich namentlich diebeiden Marmortafcln der Herzoglich Braunschwcigischcn Oberhütten-inspektion zu Rübcland auszeichneten. Auch die Proben von Marmor,Granit und Serpentin des RcgierungSraths Von Minute»li zuLiegnitzin Schlesien enthielten gute Muster. G. Ko enig zu Trier hatte einigeSandstcinprobcn geliefert.
Thon, ein so allgemein verbreitetes Rohmaterial, ist nur durchA. v. Muelmann zu Bonn zu Schmclzticgeln und feuerfesten SteinenVerarbeitet, sowie auch durch Wagner und Comp. zu Klingcnbcrg inBayern ausgestellt. Roher Kaolin war von Schmidt und Comp. zuDaubnitz in Sachsen eingeliefert. Auch hatte derselbe drei Muster vonSicherhcitszündern, nach der Bickfordschcn Methode angefertigt, ausgestellt.
Salz hatten die Königlich Preußischen Salinen Ncusalzwerk,Ariern, Dürrenbcrg und Schöncbeck, und die Großherzoglich HessischenWerke zu Salzhauscn und Thcodorshall ausgestellt, wovon sich dasletztere durch die Größe der eingesandten Kvchsalzkrystalle auszeichnete.
Wollte man von dieser Vertretung des Bergbaues in der Aus-stellung auf die Wirklichkeit schließen, so würde dies eine große Unge-rechtigkeit sein. Vergleicht man aber die Deutsche Berg- und Hütten-industrie mit der von England, so crgiebt sich in vielen Zweigen eineDifferenz zum Nachtheile der ersteren, was namentlich bei den wichtigernFossilien und Metallen von Kohlen und Eisen der Fall ist, trEshalb esaller Anstrengungen bedarf, um sich in dieser Beziehung auf einenhöheren Standpunkt zu schwingen. Der zwischen der Englischen undDeutschen Eisenerzeugung bestehende Hauptunterschied liegt in der Ver-wendung dcS Brennmatcriales und der dadurch erzeugten Differenz inPreis und Qualität. In Deutschland wird vorzugsweise zur Eisen-erzeugung das sehr kostbare Material der Holzkohlen benutzt, wodurchzwar ein sehr gutes, aber auch ein sehr theures Eisen erzielt wird.In England ist das herrschende Brennmaterial eine gute und billigeSteinkohle, wodurch dasselbe in den Stand gesetzt wird, auf Kosten derQualität ein sehr billiges Produkt zu liefern, wiewohl auch mit den-selben Materialien durch verschiedene Operationen eine verbesserte, aberauch verthcuerte Qualität erzeugt werden kann. So wird z. B. gegen-wärtig Stabcisen in groben Sorten aus Wales zu etwa 5 Lstr., undaus Aorkshire zu 14 Lstr. pr. Tonne verkauft. Da nun crfahrungs-mäßig eine geringe Eiscnsortc wegen ihrer Billigkeit in sehr vielenFällen einer besseren und theueren vorzuziehen ist, so möchten wohl in