Band 
Erster Theil.
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414 IV- Klaffe. Vegetabilische und thierische Stoffe.

wie aller Ahvru maple genannt) kommt in mancherlei artigen Zeichnungen vor, un-ter denen man das gemaserte (cuilleä) und das Bvgelaugenmuster (stirlls e^o), nntkleinen dunkeln rundlichen Flecken und Linien, besonders werth hält. Die Farbe istgelblich. Es waren übrigens bei dieser Trophäe auch Hölzer aus anderen Ländernzu finden. Das aus Kanada in großen Massen nach Großbritannien kommendeBauholz, welches bekanntlich einen viel niedrigeren Einfuhrzoll zu tragen hat als dasNordeuropäische, stammt größtentheils von der weißen Eiche (tzusrcus slsta), so wievon der weißen und rothen Fichte (kinus variabilis und resinasa).

Aus dem Britischen Guiana (Nr. 83 — 117) waren von I. F. Bee,I. Outridge, Stuchburv und Ander», Hölzer ausgelegt, die sowohl zum Schrillbau als zu seinen Schreinerarbeiten zu den besten, die es giebt, gehören sollen. Erwird das Purpnrherz (gurgle liesst, Lvgsikera gustillora und strsetoats) wegen se>-ner großen Stärke geschätzt, indem es von heftigen Erschütterungen nicht zerbrichtund daher zu Geschützbettungen n. dgl. sehr brauchbar ist, es empfiehlt sich aberauch dem Auge durch die dunkelrothe Fenerfarbe. Das Aors excelss ist ein aus-gezeichnetes Schiffbauholz, Grünherz (Arsen-liesst, Nectanllrs Kollier) sehr gut fürSchiffsbekleidnng und Landbau. äVoorostslli ist ein schönes dunkelbraunes Schreiner-holz, das dort sogenannte IiAnum vitse (es ist ungewiß, ob es Von Kusfaenm oklici».herrührt) ebenso, chokoladebraun, Itistiri liourslialli (vielleicht Llacliserium 8cdoM'sturgstii) schön gelb und braun. Liverpool führte 1850: 74,838 Quadratfuß Grün-herz und Mora ein und 1770 Tonnen IÜAi»ii» vitse.

Mahagony (die Engländer sagen mrrlroA.in/) wird hauptsächlich von Honduras und St. Domingo eingeführt, im Jahre 1850: 0812 Tonnen. Als Merkwürdigkeitwar unter die Fauntleroy'sche Sammlung eine runde Tafel von 7^ Fuß Durchsmeffer aufgenommen.

Die Insel Trinidad zeichnet sich gleichfalls durch die Fülle schöner Hölzeraus, die zum Theile mit denen von Guiana übereinkommen. Der Heuschreckenbau»'(locust, Ill^mensea Ooiirstsril) giebt Stämme von ansehnlicher Dicke und ist s"reichlich vorhanden, daß man ihn zum Bauen gebraucht, hat aber auch artig aus-sehendes rothbraun gestreiftes Holz. Das Schriftholz (letterevooll, LrosiwuwZaistletti) ist braun mit schwärzlichen seinen Zügen, die an Buchstabe» erinnern.Das Grigri (^stiocar^um aculeatmu) zeigt Weiße und schwarzbraune zugespitztFasern neben einander, so daß es aussieht, als lägen Stacheln beisammen, tiellar(Oellrels) ollorata ist gefällig braun.

Von den Bah ama-Jnseln kommt das Pferdefleischholz (stnrss liesst), brau»,fein wellenförmig geädert und überaus fest.

Australien endlich ist eine nicht minder ergiebige Quelle guter Holzarten, diram zahlreichsten in der Abtheilung Van Diemensland aufgeführt sind. Ilnrou(vacr^llium kraolilliüi). hat eine schöne gelbe Farbe mit schwarzen Pünktcherr.Schwarzholz (stlacstrvooll, ^cacir Zlelanox^Ivu) ist slarkbraun, wolkig marmorirt undbeide nehmen eine gleich vorzügliche Politur an. Aus der Huron-Fichte hat in»»Orgelpfeifen verfertigt, die nicht zusammengefügt, sondern in einem einzigen Stückgebohrt sind. Das Moschusholz (musst rvaoll, Lnr^stia arAopstMs) ist geädert undhat besonders neben Gold ein gefälliges Aussehen, weshalb man es gerne zu ver-goldeten Bilderrahmen verwendet. Das Tasmanische Myrthenholz (kagus vuuiüoK"stamü), röthlich gewässert, wird ebenfalls schon zu eingelegten Arbeiten benutzt. DasZebraholz (Omgstalostium Immsteiti), gelb und braunroth gestreift, gehört zu de»allerschönsten Arten, wie dies die Kunstwerke des Wiener Schreiners Leister zeige»-

Man bezeichnet dasselbe bisweilen auch mit dem Namen Rosenholz (rosewooll), welcher

indeß ziemlich unbestimmt ist. Bei Fanntleroy werden Tpm^ris stalsgmiker»,stsrgia latikvli» und eine Iriogtolsmes als Rosenholz genannt, in Madras die Da