Band 
Erster Theil.
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577
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131 bis 134. Zollverein. Oesterreich u. Italien. Belgien. Frankreich . 577

nn Gewebe aber vorgeführt, und somit die zugehörigen Platinen zum Hübe gelangen,je Maschine war auf einem Leinen-Damast-Stuhl aufgestellt, jedoch nicht in Thätig-um nach dem Gewebe den Einfluß dieser Anwendung beurtheilen zu können.

^ Die von Trvnpiu in Verviers unter Nr. 128 ausgestellte Breit-Scheer-^'aschine nach dem System von Lewis war brav und tüchtig gearbeitet, und auch^ von demselben beigefügten einzelnen Arbeitstheile für solche Maschinen warenderselben Arbeit.

Von sehr schön gearbeiteten Streichen für Wolle hatten Fein und DeliegeLüttich unter Nr. 129, und von mit Maschinen gemachten Riethblättern, Hont-^ve und Stragier in Lüttich unter Nr. 130 kleine Sammlungen eingesandt.

K. 134.

Frankreich's

Zusendungen zeichneten sich durch Anzahl und gelungene Ausführungen aus:

Rißler und Sohn in Cerney am Ober-Rhein hatten unter Nr. 1438 eine^Zuschine z„r Reinigung der Baumwolle (clepuiatonr) ausgestellt. Diese, durch dieTheilungen der Lnlletins üeülnlkouse bekannt gewordene Maschine war in einem,großer Sorgfalt ausgeführten Eremplare nachgewiesen. Der 48zöllige, mit^genthümlich geformten Streichen beschlagene Tambour, um welchen mehrere Arbeits-'ud Firwalzen lagern, soll 2Z0 bis 270 Bewegungen per Minute machen, und nichtUem die Reinigung der Baumwolle, sondern auch ihre Vorarbeit in einem solchenrode erfolgen, daß die Vorkratzen entbehrlich werden. Es kann nur bedauert""den, daß diese ausgezeichnete Maschine nicht in Thätigkeit gesetzt war, um aus^"n Leistungen weitere Erfahrungen zu entnehmen.

Die von Stamin und Comp. in Thann am Ober-Rhein unter Nr. 1021^gestellte Vorspinn-Maschine mit 120 Spindeln für Baumwolle zeigte, wenn auch'"r neuen Zusammensetzungen, doch eine gute Ausführung. Eine eben»Ogten die

solche

von Merci er und Comp. in Louviers unter Nr. 632 ausgestellten, und ausVorkratze, einer Feinkratze, mit Vorspinnvorrichtung, einer Streichenwalzen-chleismaschiiie und aus einer Feinspinnmaschine mit 240 Spindeln für Streichgarnstehenden Maschinen. Die Tambours und Arbeitswalzen der Kratzen waren auskeimten Ringstücken aus Holz konstrnirt, und die Vorspinnvorrichtung mit kleinenvvtjontal gelagerten Hohlspindeln versehen.

Die von Desplanque in Rizy-sur-Ourg unter Nr. 816 ausgestellte Woll -.. ^chmaschmc war von eigenthümlicher Konstruktion. Die zu waschenden Wolle sollre?" Elchen leinene Tücher eingeschlagen und durch gitterförmige Reibcr, bei»Zuflüsse von Wasser gewaschen werden. Außer jenen Reiberu waren auchSümpfen angeordnet, welche durch Niederfallen bei ihrem Gewicht die Bear -' ^3 befördern sollen. Es dürfte schwer sein, ohne dieselbe in Thätigkeit zu sehen,ben Kraftaufwand zu kennen, einen Werth derselben anzuerkennen.

^ Die von Fromag« in Darnetal unter Nr. 219 ausgestellten mechanischen, ebestüh^ sür baumwollene gewürfelte Waaren waren nach bekannter Konstruktion""V und tüchtig ausgeführt.

Ob die von Martin in Calais unter Nr. 333 und die von Acklin in Paris .!"er Nr. Zgg ausgestellten Jacquard Maschinen ihrem Zweck vollkommen entsprechen,"fte »stt Recht wohl bezweifelt werden. Bei beiden Maschinen sollten die sonstdu?"^then Karten durch gelochtes Papier ersetzt w,erden. Am das dünne Papierrch die Nadeln nicht zu beschädigen, hat eine andere Konstruktion in der Art ge-^ t werden müssen, daß sie in der Länge aus zwei Stücken zusammengesetzt werden;1. 37