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Erster Theil.
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601
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§- 149. Schecken u. Lochmaschinen. 8. 150. Schmiebevornchtungen. 601

§. 150 .

Vorrichtungen zum Schmieden.

Unter den Hämmern waren der Dampfhammer von I. Nasmyth in Man-chester und der Hammer von Schmerber von Ragolshein, in Frankreich die Re-präsentanten der in diese» Hülfsmitteln in der letzten Zeit gemachte» wesentlichen«"rtschritte, Die Vortheile, welche der Nasmythsche Dampfhammer gewährt, indemrr bei der verschiedensten Stärke der zu bearbeitenden Stücke doch die RegnlirungHichhöhe bis zu der erforderlichen Größe, sowie die größtmöglichste Arbeitsge-schwindigkeit zuläßt und dabei gestattet, selbst den schwersten Hammer in jedem belie-ben Punkte seiner Bahn zum Stillstände zu bringen, sind so selbstredend, daß sicherselbe zu einem fast unentbehrlichen Hülfsinstrumente gemacht hat, zugleich aber^uch ^ bekannt, daß es hier genügt, auf diese Maschine aufmerksam gemacht zuMben, bei welcher Jeder, der die Geschichte der ausübenden Mechanik genauer ver-wigt, sich nur darüber wundern wird, daß sie nicht schon viel früher in AnwendungRkoninien ist, Nasmyth erhielt die große Verdienstmedaille zuerkannt.

Der Schmerbersche mechanische Hammer, welcher durch eine Heblingswellegehoben und durch eine Prellseder niedergedrückt wird, entbehrt mancher Vortheilees Nasmythschen Hammers, hat sich aber doch wegen seiner geringeren Kosten, trotzss anfänglich gegen ihn gehegten Vorurtheiles, bei nicht zu großen Arbeiten inpwlen Maschinenwerkstätten bewährt. Das ausgestellte Exemplar war bereits in^wnsingham im Gange gewesen.

Die von W, Ryder in Bolton erfundene Schmiedemaschine, bei welchereine Anzahl nebeneinander stehender und für das Ausschmieden eines Gegenstandes^sprechend geformter Ober-gesenke (gewöhnlich 5), durch eine mechanisch getriebene"nd mit exzentrischen Scheiben versehene Welle gegen entsprechende Untergcsenke nie-^-getrieben werden, trägt ganz den Charakter einer Fabrikationsmaschine an sich, unds'gnet sich zum Ausarbeiten kleiner Gegenstände bis zu einer Stärke von etwa 2 ZollM einer Hitze, z, B. von Spindeln, Flügeln und Cylindern für Spinnmaschinen,welche M Probe gelieferter Arbeit in ziemlicher Auswahl zugleich mit der MaschinePusgestM waren. Die Welle macht mindestens 200 Umdrehungen in der Minute,in mehreren Deutschen Werkstätten hat diese Maschine Eingang gefunden, undda, wo die Grundbedingungen ihrer Thätigkeit vorhanden sind, mit Vor-teil benutzt.

Nietpressen waren von W, Fairbairn und Sohn in Manchester und von^iliam, John und James Garforth (Dunkinfield Eisenwerke bei Man-wester) eingesendet. Durch dieselben wird die geräuschvolle und zeitraubende Hand-^'i>eit, die beim gewöhnlichen Verfahren des Nietens stattfindet, in eine geräuschlosePpd in weit kürzerer Zeit zu vollendende verwandelt; während bei dem gewöhnlichenHandnkeUa zwei Aufschläger, ein Widerhalter und ein Knabe in der Stunde 20 40

^rchige Nieten zu vollenden im Stande find, macht die mechanische Vorrichtung"'"glich, mit einer geringeren Arbeiterzahl 360 — 480 aufzupressen, was eine Stei-gung der Leistung im Verhältniß von 1 zu 12 oder 18 beträgt, neben der Erspar-g an Arbeitslohn, Die Arbeit der Nietpressen wird wegen vollkommener Gleich-mäßigkeit, und da eine größere Schonung des Keffelbleches stattfindet, für viele Ver-sendungen der Handarbeit vorgezogen, bei welcher die oft wiederholten durch dieSchläge hervorgerufenen Erschütterungen einen ähnlichen Einfluß auf HerbeiführungNnes krystallinischen Gefüges ausüben müssen, wie dies bei vielen anderen Mechani-ken Prozessen ebenfalls der Fall ist. Die seit etwa 8 Jahren bekannte und mehr-Mch bereits abgebildete und beschriebene Fairbairnsche Rietmaschine, für welche die8r°ße Verdienstmedaille zuerkannt wurde, beruht übrigens auf dem Kniehebelprinzipe;^ Nsirkt nämlich ein an einer gedrehten Schwungradwelle sitzender exzentrischer