§. 155. Holzbearbeitungsmaschinen. 609
d'gMthümliche Art des Häuserbaues, welche ebenfalls bei der oft aus-führten gleichzeitigen Herstellung ganzer Straßen mehr den Charakter"er fabrikmäßigen Arbeit annimmt und daher erlaubt, in dem zu einem^ Heu Zwecke etablirten Workshop sich der angedeuteten Hülfsmaschi-^ zu bedienen. Die Anfertigung kleinerer und größerer HolztheileSch^lmu hat wohl auch bedeutend zur Entstehung und Ent-'Eelung dieser Klasse von Maschinen beigetragen.
r, Frankreich sind die Holzbearbeitungsmaschinen vorzugsweisech dn Richtung ausgebildet worden, um die zur Kunsttischlerei die-sen Bestandtheile zu fertigen.
zu Deutschland haben, wie bereits oben angedeutet wurde, dier Spielwaarenfabrikation, für Zündhölzer und einige andere Zweige^ Nutzten Hülfsmaschinen wesentliche Vervollkommnungen erfahren, wäh-^ud die für Bau- und Möbeltischlerei und ähnliche Arbeiten dienenden, Dichtungen noch wenig Eingang gefunden haben, da die hier vor-^Menden Arbeiten bei der Abgrenzung derselben nach bestimmten^Ostgebieten noch nicht den Charakter einer Fabrikation in der Aus-Mring angenommen haben, wie in den vorher erwähnten Ländern.
vollständigste System zusammenhängender Maschinen für Holzbearbeitungvon William Furneß in Liverpool ausgestellt, nämlich zwei Hobelmaschinen,Klotzmaschinen flir Zapfenlöcher und eine Zapfenschneidemaschine. Diese Ma-.. / waren auf der Ausstellung abwechselnd im Gange und zeigten eine sehr be-
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Agende Wirksamkeit, trotz des unverkennbar bei Konstruktion derselben befolgten.. ^UPes, durch Anwendung von Holz statt des Eisens in den Maschinengestellen,Mben in der zur weiteren Vorbereitung erforderlichen Billigkeit herzustellen. Dieei,/ ^°belmaschine (plauinK macinue) war mit Hobeleisen versehen, welche anin ^ E vertikaler Welle verbundenen Scheibe angebracht waren; die vertikale Wellet«a ^ ^va 800 Umdrehungen in der Minute und die Tafel mit den darauf befestig-^?ü'beitsstücken ging dabei in horizontaler Richtung unter den in bogenförmigen. ^n einwirkenden Hobeleisen vorüber; die Länge der zu bearbeitenden Stücke kanntr? ^ bis 50 Fuß, die Breite von 8 bis 14 Zoll, die Höhe von ^ bis 30 Zoll be-ehrn. Die zweite Hobelmaschine (mouläinA macbino) war mit einer sich drehendeny st^ntal liegenden Welle versehen, welche an einer Scheibe eine Anzahl HobeleisenUnd ^ichgeformter Arbeitskante hatte; sie ist vorzugsweise zur Herstellung von Sims-sch ^ü^nwerk bestimmt. Aus gleichem Prinzip mit derselben beruht die Zapfen-st^tdemaschine (tenoninA maclmie); sie hat ein bequem eingerichtetes Gestell. Liegen und Festhalten des Holzstückes, an welches ein Zapfen angeschnitten^ soll, und gestattet eine genaue Einstellung für die Tiefe sowohl, als Länge^ ^zuschneidenden Hvlztheile gegen die mit einer Welle verbundenen HobeleisenUwk besser, welche bei dieser Maschine nicht nur nach der Richtung des Cylinder-. langes arbeiten, sondern zugleich auch eine gerade Schnittfläche rechtwinkelig gegendas ^^^auf der Holzfasern hervorbringen. Die Verschiebung des Wagens, auf dem^.Arbeitsstück eingespannt ist, in der Richtung rechtwinkelig gegen die Bewegungs-der Messer erfolgt durch die Hand des Arbeiters. Die eine StoßmaschineAxl Zapfenlöcher (mortisiuA mackme) war für Bewegung durch den Fuß desden?*^' die andere für mechanische Kraft eingerichtet. Bei beiden Maschinen kanntr ^ bearbeitenden Holzstücke, dessen Seitenverschiebung durch die Hand des Arbei-rrfolgt, die erforderliche Lage gegen das Stemmeisen durch bequeme StellungI. 39