Band 
Erster Theil.
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^^0. Gegenstände des Wegebaues. K. 171. Bau der Eisenbahnen. 64ä

kllobe,,, Kies I„id kleinen Steinstücken vermischt ist. Zur Erleichterung der ArbeitsMgt dix Z^ichtung des Mörtels in Kalkbcmken, die aus dem Pflaster aufgestellt" durch Aufziehen der Schützen entleert werden. Das Verbreiten des Mörtels inFugen wird durch Besen, Schippen und Kellen möglichst schnell bewirkt.

. Dergleichen Pflasterungen werden, nachdem sie seit einer Reihe von Jahren er-f sind, säst bei allen Neubauten und Hauptreparatureu in Ausführung gebracht,.7 es wäre wohl zu wünschen, daß auch bei uns entsprechende Versuche gemacht

^ Jin Westendc Londons werden noch einige Hauptstraßen chausseemäßig nachAdam-Methode, d. h. mit kleingeschlageueu Steinen unterhalten. Mit Rück->uj/ ""Hn lebhaften Verkehr, die fortwährenden Reparaturen und steten Koth, wo-^ die Straßen bedeckt sind, gehört diese Methode zu denjenigen, die am wenigstens empfehlen sind; sie hat indeß den Vorzug, daß das Geräusch auf den Straßen"glichst gering ist, n»d damit auch die Ruhe in den Häusern, die jeder Engländer^ alles schätzt, wenig gestört wird. Dieselben Gründe sprechen auch für das in^ Stadttheilen noch beibehaltene Holzpflaster. Die Holzklötze werden in der°gkl 5 bjs g Quadrat, und 6 Zoll hoch, schräg gegen die Fasern geschnitten,^ Dübeln untereinander Verbunden, auf einen Untergrund von Kies verlegt und

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geringen Fngeu mit Kies ausgefüllt. Das hierzu verwendete junge Tannenholz

»ur von geringer Dauer sein, und unstreitig gehört diese Pflasterungsmethode

kostspieligsten; dazu kommt noch, daß bei dem häuflgcu nassen Wetter dieo^rbahu in der Regel so glatt ist, daß die Pferde sehr oft ausgleitcn und verun-, Ee„; — indeß, das Geräusch der vorübcrrollendcn Wagen ist kaum bemerkbar,f diese,,, Umstände allein ist es wohl nur zuzuschreiben, daß die Holzpflasterung- Vertheidiger gefunden hat.

IN. Bau der Eisenbahnen?)

8. 171.

Allgemeine Bemerkungen.

. Auf der Ausstellung war viel Interessantes für den Bau derfenbahncn, jedoch größtenthcils nur in Modellen und Zeichnungen,praktischer Werth sich nicht mit Sicherheit beurtheilen läßt. Innachstehendem werden die sowohl auf der Ausstellung als bei Berei-fst der Bahnen selbst gewonnenen Ansichten, insbesondere über dasfsttische Eisenbahnwesen, so weit darüber nicht schon oben K§. 98—112..Achtet worden, mitgetheilt und daran vergleichende Betrachtungendie Einrichtungen auf den Deutschen Bahnen geknüpft werden.

- Da die Englischen Eisenbahnen ausschließlich durch Privat-Spe-fation in's Leben gerufen sind, überall durch Privat-Gesellschaften^Waltet werden und nur eitler sehr allgemeinen Beaufsichtigung sei-fs der Staatsbehörden unterliegen, so haben sich dieselben auch ganznicht nach bestimmten Prinzipien und Systemen entwickelt und'^n in den Einzelnheiten sehr verschiedene Konstruktionen und^"tel zur Erreichung des Zweckes angewendet, wobei sich in den

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