§. 181. Boote u. Kähne. 8. 182. Technik des Schiffbaues rc. 663
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Boote und Kähne aller Art
großer Mannigfaltigkeit, und ein Theil sogar in natürlicher Größe,statt im Modell, ausgestellt. Bei vielen war der Lnrns der inneren Ausstattung,anderen die Form und Struktur bemerkenswerth. Das erstere galt insbesondereden Arbeiten von Searle und Söhne in London , darunter auch ein Modell" Staatsbarke des Lord Mayors. In Bezug auf ihre Form verdienen namentlichRennboote von Noulton und Wyld in London hervorgehoben zu werden, fürPerson eingerichtet, sehr lang und scharf, der ganze Boden aus einer einzigen"u„en Planke bestehend, und oben geschlossen bis aus eine kleine Oeffnung, in wel-^ der Ruderer Platz nimmt. Diese Boote sieht man sehr häufig in England.I. und T. Förster in Streatham war ein Boot aus Holz mit einer MischungGummi und Guttapercha überzogen und gedichtet, ausgestellt.
Der zahlreichen Boote zur Lebensrettung Schiffbrüchiger oder Ertrinkenderkühnen wir im folgenden Parapraphen.
Hubbard aus Dickleburgh hatte tragbare Boote aus Guttapercha gefertigt,damit bei Landreisen die Binnengewässer zu überschreiten.
Auch aus den Englischen Kolonien und anderen überseeischen Ländern waren^schieden- Boote, wie fie bei den Eingebvrnen üblich sind, zur Ausstellung gebracht,^»»ter ein 25 Fuß langes Kanadisches Boot aus Baumrinde, ferner ein sehr schön^schnitztes Kanoe aus Neuseeland von den Eingebornen selbst znm Zweck der Ans-ang angefertigt; dann ein Boot aus Siid-Karolina, ans einem ausgehöhlten"Umstamme bestehend, chinesische Barken rc.
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Errichtungen und Materialien für die Technik des Schiff-baues und der Schifffahrt, zum Modelliren, Steuern undFortbewegen.
Die Ausstellung enthält, außer den oben (§. 176) erwähnten Modellen vonDocks, Drydocks, auch zahlreiche Apparate, um die Schiffe in und aus denin'k ^ bringen, um gesunkene Schiffe zu heben, kurz Vorrichtungen aller Art, die^ ^ Technik des Schiffbaues und der Schifffahrt nur immer zur Anwendung kom-«ilg Interessant für den Schiffbauer war dabei ein Apparat von S. Smith
^ Waterford , um Schiffe jeder Form und Dimension mit großer Schnelligkeit und^uratesse zu modelliren. Die Vorrichtung stellte gleichsam den Körper eines Schiffes' ^^en Rippen ans dünnen Stahlfedern bestanden. Um jeder einzelnen Rippegeb ^^"tchte Biegung und damit dem ganzen Schiffe eine bestimmte Form zn^ ber Ebene des Kiels eine den Rippen entsprechende Zahl von senkrechtr ! Wenden Balken angebracht. Zeder derselben enthielt die Führungen für 4 bis 8. 'Pontale Stäbe, die-'.belieblg verschoben und mit einer Schraube befestigt werdenAm äußeren Ende war jeder Stab mittelst eines Charniers an der stäh-ne,i Rippe befestigt, der man auf diese Art jede beliebige Biegung gab, indem^ von pen senkrecht über einander befindlichen Stäben den einen weiter hinein,»>a weiter heraus schob und in dieser Stellung befestigte. Es ist klar, daß
lä 'f hierdurch Schiffe von jeder denkbaren Bauart mit großer Leichtigkeit und Schnel-^ in, Modell darstellen kann.