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Erster Theil.
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182. Vorrichtungen u. Materialien für die Technik d. Schiffbaues rc. 665

die Fortbewegung des Schiffs und nicht kontinnirlich, wie das Schaufelrad oder

Schraube.

, Bon I. Gibsou in Cheltenham war eine Fortbewegung mittelst Schaufelnpwjektirt, die Winkelrecht an einer über zwei Rollen laufenden endlosen Kette befestigtEin in der Mitte befindliches, auf der Kurbclwclle der Schiffsmaschineatzendes Zackenrad griff in die Glieder dieser Kette ein und theilte ihr die Be-^wgung mit.

Ferner von I. Pym, Edw. Rhone, Terrets, Wilding und Andern eine^"Zahl theils horizontal, theils vertikal laufender Schaufelräder, die gleich derschraube ganz unter Wasser arbeiten sollen. Bei vielfacher Abweichung der hierzu""gewandten mechanischen Mittel gingen doch alle im Prinzip darauf hinaus, dieSchaufel auf der Hälfte der Drehung, wo sie sich vorwärts bewegt, mit der flachen^ite und auf der andern Hälfte (wo ihre Bewegung dem Laufe des Schiffs entgegenP) mit der scharfen Kante das Wasser durchschneiden zu lassen. Jede Schaufel sitzt^ dem Ende gleich dem Handrudcr an einem Stiel, der durch die Triebwelle hin-durchgeht und von einem im Innern angebrachten Mechanismus aus, während der^tthuug des ganzen Rades, zugleich die entsprechende ^ Drehung auf die Schaufel"verträgt.

Auf ähnlichem Prinzip beruhte ein sogenannter kau Propeller von P. Kineaid

Greenock mit dem Unterschiede, daß hier unter Wasser eine vor- und rückwärtsAtzende, anstatt der rotirenden Bewegung stattfindet. An jeder Seite des Hinter-lteeveus ist ein großes Ruder oder eine Schaufel in Form und Konstruktion eines^Wohnlichen Jalousieladens an einer vertikalen Welle befestigt, welche mittelst Krnnim-lch'fen von der Dampfmaschine aus abwechselnd ^ Drehung rück- und vorwärtswacht. Bei mittlerer Stellung Winkelrecht auf der vertikalen Ebene des Kiels stc-^"d, drücken diese Schaufeln bei der Bewegung nach vorwärts mit ihrer ganzen^"che auf das Wasser, während beim Zurückgehen die einzelnen Jalousien sich auf-puppen und das Wasser mit ihren scharfen Kanten durchschneiden.

Der sogenannte clirect Propeller vom Lieutenant Pernice bestand aus einemShstem von großen Schaufeln, deren jede in der Mitte an einem Winkelrecht aufihrer Fläche stehenden Stäbe befestigt war. Diese Stäbe traten geliedert durch denHintertheil des Schiffes und wurden durch einen entsprechenden Mechanismus ab-wechselnd in der Richtung des Kiels heransgcstoßen und wieder zurückgezogen. DieSchaufel selbst war auf ihrer äußeren Fläche platt, auf der nach dem Schiff gekehr-p" lief sie dagegen nach der Mitte zu an, um bei der rückkehrenden Bewegung demAusser einen geringeren Widerstand entgegen zu setzen.

Eccleshale legt die Dampfcylinder horizontal und läßt jede Kolbenstangepikt auf ein großes Ruder wirken, welches sich bei der Rückkehr des Kolbens um-pP und mit der scharfen Kante das Wasser durchschneidet.

^ E. Douglas setzt mittelst der Dampfmaschine vier große horizontal liegende-bnuipen in Bewegung, welche das eingenommene Wasser zu beiden Seiten des^keuerruders in der Richtung des Kiels herausdrücken und hierdurch das Schiff vor-wärts bewegten.

Der Propeller von M. W. Ruthven aus Edinburg beruhte auf ähnlichemdu»zip, jedoch geschah hier das Auswerfen des Wassers, statt durch Pumpen, durchp" sehr schnell revolvirendcS horizontales Centrifugalrad oder Ventilator. Die Ans-amung fand auch nicht im Hintertheil, sondern zu beiden Seiten des Schiffes statt.""d Zwar durch Winkelrecht gebogene Mundstücke, welche sich nach allen Richtungenh'" drehen ließen. Diese Bewegung ward vom Verdeck aus dirigirt, ähnlich wiePin Steuerrad. Indem mau es hierdurch in der Hand hat, das Wasser sowohl inp einen als der andern Richtung des Kiels, und auch nach oben oder nach unten