Band 
Erster Theil.
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§. 191. Norddeutschland. §. 192. Belgien .'

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. sehr ausdehnte und vervollkommnete. Als indeß noch einigen Jahren die Hollän-hsche Regierung sich zum Ueberffuß mit Waffen versehen fand, entließ sie die Ar-E"er in Masse, und von jener Zeit an begann die Privat-Judustrie sich dieses Ar-. ZU bemächtigen. Gegenwärtig bildet die Anfertigung von Kriegswaffen einenNutenden Theil der Lütticher Industrie und wie in den gewöhnlichen Handels-"ffen gxht nicht blos nach Europäischen Ländern, sondern überhaupt

allen Punkten des Erdkreises, wo keine Einfuhrverbote oder allzu hohe Zöllem. Einen schlagenden Beweis der Überlegenheit Pelgiens bildetdie Fortdauer des Absatzes von Jagdwaffen nach Frankreich , trotz des

^egcnstehen^Mentlich

^ nutenden Eingangszolles,o. 3m Ganzen repräsentirte die Ausfuhr Belgiens an Feuerwaffen in den letzten^"hren nach den offiziellen Schätzungen folgende Werthe.

Waffen für Privatgebrauch.

Kriegswaffen.

1846

2,484,783 Frcs.

1,335,514 Frcs.

1847

3,306,607 -

1,168,539 -

1848

3,180,849 -

2,382,255 -

1849

3,242,802 -

2,253,550 -

a. ist hieraus ersichtlich, welche außerordentliche Bedeutung die Fabrikation von^ ^8swaffen in Lüttich allmälig gewonnen hat, und wie namentlich die kriegerischen

Kniffe der letzten Jahre zu ihrer Ausdehnung beigetragen haben,bin den Berichten der Laue ckeprouvos in Lattich wurden dort der Probe°^°rfen an Läufen (einfache, doppelte u. s. w.) für Lurus-, Jagd-, Handels-Eriegsgewehre, so wie für Pistolen (das Paar):

1847 357,72t Stuck.

1848 380,4 l4

1849 405,030 -

1850 432,347

ejy ^use Zahlen, wobei die schadhaft befundenen Läufe nicht einbegriffen sind, gebensis" von dem außerordentlichen Umfang dieser Industrie in Lüttich , welcher

b, j jedem Jahre noch mehr erweitert. Im Jahre 1850 waren 94 Fabrikanten

" Anfertigung der genannten Zahl von Läusen betheiligt.

^et»k den Ausstellern erwähnen wir zuerst des Hauses Ancion und Comp.,L,n,. ^ namentlich jene außerordentlich vollständige und erschöpfende Darstellung der^r Industrie zu danken ist, deren Eingangs erwähnt ward. In ihrer Fabrik> ^ inr Jahr 1850 nicht weniger als 95,164 Läufe angefertigt, also mehr als

^sainmten Lütticher Produktion. Sie hatten nicht weniger als 217 verschic-kn und 335 Pistolen ausgestellt, welche die vollkommenste Uebersicht des

Lütticher Geschäfts und seiner Absatzrichtungen gewährten ^). Von den altenn^^chlöffern an bis zu den Systemen Thonvenin, Minie, Lefaucheur, dem Zünd-H^-^mhr u. s. w. fand sich jede denkbare Abweichung oder Neuerung in derE^^Eion des Gewehrs oder seiner Theile in einen» oder mehreren der ausgestellten^lare veranschaulicht.

lllej ^ bewehre mit Steinschlössern gehen vorzüglich nach den Küsten von Afrika ,D^sien, auch nach Brasilien, Ostindien und dem hohen Norden von Amerika .^.Eusigen Handelsgewehre kosten von 7 Frcs. 70 Cents, bis 13 Frcs. 60 Cents.Musketons für Südamerika und Westindien 9 Frcs. 15 Cents, bis 16 Frcs.^lgewehre mit Steinschloß, meistens nach der Afrikanischen Westküste gehend,Abs i,2t. bis 100 Frcs., die besseren sind schon ganz elegant gearbeitet. Der"ehm solchen Gewehren ist gar nicht unbedeutend und mir in langsamem Ab-

begriffe,,.

"ach m den einfachen Perkussionsgewehren waren 19 Muster ausgestellt, wie sie^ ^°rd- und Südamerika, Afrika und der Levante gehen; die ordinairsten der-

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