692 VIII. Klasse. Schiffe, Waffe» und Ausrüstungsgegenstände.
selben fhatten den unglaublich billigen Preis von 6 Frcs. 75 Cents. Die gewöhnlichen Doppelgewehre für Süd- und Nordamerika und die Levante fingen """18 Frcs. 85 Cents, an bis zu 200 Frcs., die in Merico gangbaren von 33auf 40 Frcs. 60 Cents, und für Neu-Orleans von 42 bis 160 Frcs. Bei t>e"niederen Gattungen war der Damast meist imitirt, die besseren hatten ächte Dann»'laufe in allen möglichen Zeichnungen. Die gewöhnlichen doppelläufigen Jagdfiirüch'wie sie nach Deutschland ausgeführt werden, kosten von 31 Frcs. 50 Cents.
60 Frcs. Die Zagd- und Scheibenbüchsen von 27 bis 115 Frcs., die Lurusjagdß"wehre mit Zubehör in Etui stiegen von 205 bis 2250 Frcs. Das Gewehr, welchezu diesem höchsten Preise ausgestellt war, kann der obenerwähnten Doppelflinte """Spangenberg, Sauer und Stnrm in Suhl ungefähr gleichgestellt werde"'England und Frankreich hatten zu gleichen Preisen nichts Besseres in eleganter u"prächtiger Ausführung auszuweisen. Diese Leistung, den Flinten zu 6 Frcs. e»tg"gengestellt, zeigte zugleich aufs glänzendste die Mannigfaltigkeit und hohe Ausbildn"^der Ancionschen Gewehrfabrikation und charakterisirt überhaupt die ganze Lütti4"Industrie, die allen Ansprüchen genügt, mögen sie das äußerste in Bezugbilligen Preis oder auf Eleganz der Ausführung verlangen.
Ancion hatte ferner eine große Zahl von Damen- und Salonflinten ""Pistolen ausgestellt, zu Preisen von 5 Frcs. 85 Cents, ansteigend bis 112 8"^Sie waren fast ohne Ausnahme statt auf Pulverladung auf Zündkapseln mit R""^oder Spitzkugeln eingerichtet, die von hinten eingelegt wurden. Die Art des 6>"'legens der Kapsel und des Verschlusses geschah nach den verschiedensten Syste"""'die übrigens fast ausschließlich für derartige kleine Gewehre mit äußerst schwach"Ladung berechnet waren und-bei größeren Gewehren ganz unpraktisch sein würde'"Am gewöhnlichsten ist das schon bei Frankreich erwähnte System, wo das ist"-,hinten offen ist und der Verschluß durch den Hahn selbst bewirkt wird, indem erLeim Aufschlagen vor die Oeffnung legt. Bei andern wird der Lauf umtzekla^'ähnlich dem System Lefaucheur. Wieder andere haben die Pulverkammer in ei""horizontalen, in einer Ausweitung des Rohrs angebrachten Cylinder (Tamb""^von etwa 1 Zoll Durchmesser, welcher durch eine Vierteldrehung die Oeffnung ",oben bringt, so daß das Hütchen mit der Kugel eingelegt werden kann; sobald ^Cylinder nun wieder in seine normale Lage gebracht ist, so daß die PulverkaM""in der Verlängerung der Seele des Rohrs liegt, erfolgt von hinten der Schlag ^im Kolbenhals verborgenen Hahns, der dann zugleich, wie beim erst erwählSystem, den Verschluß bewirkt.
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zur Anwendung komme», wo also statt dem Schlage des Hahns das Eindrinb"'einer Nadel die Zündung bewirkte. Es bedarf übrigens der Auseinandersetzungwie höchst unvollkommen der Verschluß bei einem solchen Gewehre ist; hatder Tambour nur etwas ausgearbeitet, so sind die kostspieligsten Reparaturenwendig. »
Von den Ancionschen Waffen für Kriegsgebrauch heben wir vorerst die änß""vollständige Sammlung von Jnfanteriegewehren hervor, wie sie gegenwärtig in ° ,Armeen der verschiedenen Staaten eingeführt find. Folgendes sind die Preise derseld"'
Nach demselben System (s)-8töwe tsmbour) war auch von Doutrewegrößeres Gewehr konstruirt, auf Patronen berechnet, wie sie beim Zündnadelgew