722 IX. Klasse. Laiibwn'thschaftli'che Geräthe.
durch zahlreiche Ausstellungsgegenstände hier vertretenen Fabriken könnenfolgende genannt werden: Barret, Erall u. Andrews in Reading (Berks); Bürgeß und Key in London; Ch. Burrell in Thetford (Norfolk ), eine seit 70 Jahren bestehende Fabrik; W. Busby indale (Aork); Clayton, Shuttleworth und Comp. in Stampeud(Lincoln); W. Croskill in Bevcrley (Aork); Deane, Dray undDeane, oder nach der neulichen Umänderung der Firma Wm, Drapund Comp., zugleich Agenten für viele andere Fabrikanten, Swa"Laue, London Bridge, London ; R. Garrett u. Sohne, Sarmundhch"bei Suffolk , seit 1778 bestehend; R. Hornsby und Sohn i"Grantham (Lincoln); I. u. Fred. Howard zu Bedford; Nansoin^und May in Jpswich; A. u. W. Smith u. Comp. in PaisleyiSmith und Comp. in Stamford ; John Smith in UrbridgeiWill. Smith in Kettering ; Tursord und Söhne in BostonI. Whitehcad in Preston; Mary Wedlake (Wittwe) bei Romford:W. Williams zu Bedford; I. Woodburne zu Kingsley de>Alton. Der Wetteifer unter zwanzig solchen Fabriken und den viele"kleineren Unternehmern, die sich neben jenen hervorzuthun suchen, ui"ßunermeßlich sein. Auf jede Art von Gerathen ist eine Masse v""Nachdenken und Scharfsinn gerichtet, bei jeder ist eine Menge von ^fahrungen benutzt worden. Die jährlichen Ausstellungen (Uiorvs) U""vergleichenden Versuche, die abwechselnd in verschiedenen Gegenden dsdLandes veranstaltet wurden, bildeten den Kampfplatz, auf dem sich d"Erfinder und Verbesserer mit einander maßen und von welchem a"^der Ruhm des Siegers sich weithin verbreitete. Diesen Bestrebung^konnte der gute Erfolg nicht fehlen. Die meisten der zu Standebrachten Geräthe lassen in der Genauigkeit und Sorgfalt der Aussätrung fast nichts zu wünschen übrig und sind auch in ihrer ganze"Einrichtung ihrer Bestimmung wohl entsprechend, obschon mit manche"Abstufungen. Das landwirthschastliche Maschinenwesen wurde auf disnWeise nothwendig ein sehr künstliches. Man war darauf bedacht, ^jede Art der Verrichtungen sogleich ein eigenes, besonders daraufrechnetes Werkgeräth zu ersinnen, während man in anderen Länder"mit einem und demselben Hülfsmittel für verschiedene Zwecke oder Fa^auszukommen sucht. Man bestrebte sich ferner, jedes Geräth seine"'Zwecke und den beim Gebrauche vorkommenden Umständen auf da§vollständigste anzupassen. Mit einer Menge von Getrieben, Schr""^ben, Hebeln und anderen mechanischen Vorrichtungen wurde dem Füh"^die Stellung und Leitung (Steuerung, LteeraZe) erleichtert, so daß ^die Maschine wie ein wohlgeschultes Roß ganz in der Hand hat ""jede nützliche Bewegung schnell und leicht ausführen kann. Dies^durch das rege Mitwerben erregte Eifer, in Verbindung mit der Leichtigkeit, für jede Verbesserung ein Patent zu erlangen, führte zu ei"^Menge zum Theil unerheblicher Veränderungen im Bau einer und d^