tz. 214. Scarnfikatore», Grubber und Kultivatoren. 745
Noch Messer auf der äußeren Seite bei sich haben. Hartes bestimmt seine Pferde-hacke für Wurzelgewächse. Sie kostet 3^ Lstr. Die Einrichtung nnt dem Parallelo-gramm läßt sich bei einem hölzernen Rahm wegen der größeren Dicke der Stange^ohl nicht so gut anbringen. .
II. Andere Länder.
Zollverein. Der sogenannte Krümer wurde, von der Ackergeräthefabrik in^cgenwalde (Sprengel und Hartmaun), Nr. l!7, und von I. G. Kühne-n>u»d zu Ronneburg , Nr. 78s, vorgezeigt. Jener mit 16 Schaarcn kostet 25 Rthlr.
Lstr. 9 Sch.). dieser 10 Rthlr. 25 Sgr. (1 Lstr. 12^ Sch.)
Oesterreich. Franz Horsky zu Libiegiz in Böhmen ist mit löblichem Eifer^»»'iht, die zur Reihensaat und Reihenbehacknng dienenden Gcräthe zu vervollkomm-'w» und den Bau der Wurzelgewächse auf schmalen Beeten, den von ihm sogenann-Erdkämmen, ungefähr nach der Weise der Engländer, zu befördern. Die von'hur st, die Ausstellung gelieferten Geräthc finden in seinen Schriften: Neues Knl-Earverfahren der Hackfrüchte, Prag , 1850 — und: Die vervollkommnete Drillkultur^r Feldsrüchte, 1851, — ihre vollständige Erläuterung und bedürfen hier nur einer^rzcn Anzeige.
Unter Nr. 123 fand sich Horsky's patentirter Kartoffelknltivato r.derselbe ist zu einer Bchacknng der Saat- oder Pstanzenreihen auf beiden Seiten,f'bleichsAnl reitend" bestimmt und soll also das nämliche leisten, was die oben (8. 12)^schricbene Garrett'sche Pferdehacke verrichtet. Er ist aus mehreren Theilen zu-^"ttnengefttzt und man erkennt hierin das Bestreben, den Boden so genau für gewisseZwecke zu bearbeiten, wie es in den Fabriken mit dem Rohstoffe geschieht. In derborderen Reihe in der Mitte eine große flache Schaar, neben ihr auf jeder Seite^>>e kleine, und ein flaches Scharreisen. Darauf folgen in 2 Reihen hintereinander^ei und zwei umgebogene Messer, und nach außen auf jeder Seite eine Rnchadlo-Ichaar mit einem eisernen Streichbrett, so daß zwischen beiden Streichbrettern nuretwa ^ Fuß Zwischenraum bleibt, in welchem die Erde von 2 Seiten angehäuft
'">>d. «g Fl, C.
Der Rüben- und Drillknltivator ist ebenfalls aus verschiedenartigen Thci-su zusammengesetzt. Nach außen zu steht auf jeder Seite eine halbe (einwärts ge-achtete) Schaar, in der Mitte 2 scharfe sich drehende Scheiben, dahinter 2 in Ket-^ hängende mit einander verbundene Schlitteneisen, ferner 4 umgebogene schief gc-die Zuglinie gestellte Messer und 2 Scharreisen. Preis 85 Fl.
Die Saatharke Horskh's verdient diesen Namen nicht. Drei kleine^uchadloschaaren stehen in einem Gestelle schief hinter einander und nehmen znsam-">en eine Breite von etwa 1^ Fuß ein. Dies Gerätst ist zuin Bedecken des Saa-we„z bestimmt. Preis 10 Fl.
Außerdem hat Horsky noch 3 Handgeräthe ausgestellt, die er zur Lockerung>»id Reinigung des Bodens theils in einem flachgepflügten Felde, theils auf Erd-unnncn bestimmt. Für den ersten Fall dienen der Karrenkultivator (schmalein Schubkarren, mit 2 Schneidscheiben, einer Stachelwalze und 2 Scharreisen,kf^is gg F() rind der Handknltivator (8 schneidende Scheiben, in deren^wischrnränmen 4 Scharreisen, welche, wenn das Instrument quer durch die Reihen^lührt wird, die überflüssigen Rüben herausnehmen, so daß nur in den 3 übrigenZ^ischenräumen die Rübenpflänzchen stehen bleiben, Preis 25 Fl.); für den zwei-es Fall der Hand-Rüben- und Nnkrautvertilg er bei einer Kammsaat,schlittenartigen Längs- und kurzen Qnermeffcrn in den Zwischcnränmcn, Preis^ N. Diese 3 Handgeräthe sind in der genannten zweiten Schrift Horsky's, h II. abgebildet. Die tägliche Leistung mit 2 Arbeitern wird bei dem ersten undleiten auf 2 bis 3 und 4 Acres, beim dritten mit 1 Arbeiter aus 3 Acres angege-