Band 
Erster Theil.
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751
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H. 219. Saemaschinen.

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G»

>neen zu 2l Schilt, ausdrückte; jetzt bedient man sich des Sovereign oder Pfun-Von 20 Schilt., es kommt daher beim Uebertrage» immer noch 1 Schilt anssPfund hinzu,

§. 219 .

Saemaschinen.

Die Aussaat durch Maschinen ist in China, Japan und Ostindien zn Hause,jenen Ländern, deren hohe Bevölkerung schon frühzeitig zu ciuem sorgfältigensieldban Anlaß gegeben und die Ersparnng au der Saamenmenge hochschätzen ge-hatte. In der Ostiudischen Abtheilung traten uns Säemaschinen entgegen,^en einfache, ja unbeholfene Bauart sie als Vcrmächtuiß eines sehr fernen Zeit-u ters erkenne» ließ. Die Körner werden in die schüssclförmige Vertiefung eines ent-s'eder runden oder viereckigen ausgehöhlten Holzstückes geschüttet. Von dieser Ber-ufung führen Löcher durch den übrigen Theil des Holzes und an der Mündungidez Löcher ist ein Schilfrohr eingesetzt, durch welches die Körner hinabgleiten,le Rohiee sitzen in Schnarrn von Holz mit Blechbeschlag auf nnd fallen durch dir-'"ben i„s Land, An eine Regnlirung des Ausfalls ist nicht zu denken, nur daßfür verschiedene Körnerarten auch verschiedene Säegeräthe anwendet nnd bald 2,

bald

4 oder 6 Reihen besäen kann. Vielleicht regte erst die Kunde von diesem Ver-

bchre,, der Asiaten auch in Europa ein ähnliches Bestreben a», denn wir wissen hiers"" keiner Säemaschine vor dein 17tcn Jahrhundert, wo Givv, Cavallina einewlchx erfand nnd Jos, de Locatelli aus Kärnthen seinen Senibrador an den^'sin zu Wien nnd Madrid vorzeigte, auch Englische Schriftsteller von ähnlichenEndungen sprachen '). Die Bemühungen Jethro Tnll's, die MaschinensaatReihenbehacknng in Aufnahme zn bringen (1730 — 1740), wurden von Du-ia„iei in Frankreich und de Chateanvieur in Genf eifrig unterstützt, aber weder^ Verfahren, noch die von diesen Männern und Anderen anSgedachten Maschinen^"nten sich Eingang verschaffen, bis in den 1780er Jahren bessere Säe- (Drill-)"sichinen in England zum Vorschein kamen; ein auffallender Unterschied gegenf" Zeitalter, in welchem manche wichtige Erfindungen rasch zur Ausbildung nndgeniej,,^ Benutzung gelangt sind; freilich war vielleicht die Vorbedingung derWchinensaat, die sorgfältige Feldbestellung, anfänglich noch nicht in vollem Maaßeb°gebe„. Die Maschine von James Cooke (nach Beckmann im Jahre 1784 be-geworden, abgebildet bei Ransome s S, 102), ist mit den späteren VerbesserungenOberer noch jetzt die herrschende in Großbritannien nnd hat auch bekanntlich in/Utsch^nd vielen Beifall gefunden, Sie bewirkt den Saamenausfall durch eiserne"fiel, tzjo sich mit einer Walze umdrehen, die Körner aus dem Saamenkaste»^"psin und in die blechernen Trichter werfen, Baldwin fügte horizontale Hebel-,^>gen hinzu, an denen die Trichter sitzen und durch welche jeder derselben sich selbst-^big bewegen kann (um 1790), James nnd Jonathan Smyth gaben der"fchine neben anderen Verbesserungen auch einen Düngerkasten mit der Vorrichtung^ gleichzeitigen Aussäen von Dünger. Garret und Sohn brachten mancherlei^'derx Vervollkommnungen an und von ihnen rührt auch die Aenderung her, daßLöffel „icht „rehr von den Wagenrädern bewegten Walze, sondern an

Heike» befestigt sind, welche sich an jener Walze befinden; die Stiele der Löffelfolglich nicht mehr auf der Achse senkrecht, wie Radien, sondern ihr parallel;«„ch bisweilen viel kürzer, nnd die Löffel verdienen dann besser den Namen^°Her (cnpz), mit denen man sie überhaupt bezeichnet. Die Scheiben sind gewöhn-st^ ^ beiden Flüchen mit solchen Bechern besetzt, nnd jede einzelne Scheibe^ in Mitte zweier Trichter, denen sie Körner liefert. Unten lausen aber die

"'chter

wieder i» einen einzigen zusammen.