§. 219. Britische Saemaschmen.
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Von Garrett und Söhne» (Nr. 142). der Fabrik, welche sich in diesen, Felde^ größten Verdienste erworben nnd von 1840 bis >850 41 Preise von landwirthschaft-'Hen Vereinen in Großbritannien für ihre Säemaschinen erhalten hat, werden belobt:^ a. die Säemaschine von allgemeiner Anwendbarkeit, Zonorol ^nigioso drill,^snstr. Kat. S. 375 Nr. 1, mit Ausnahme der letzten Verbesserungen ausführlich/schrieben mit mehreren Abbildungen bei Hamm, S. V00. Sie dient, Saamen leder Art in jeder beliebigen Entfernung der Zeilen nnd jeder Tiefe auszusäen, so-7 °hl mit Düngerpnlver, als ohne dasselbe. Der Düngerkasten liegt vor demsaamenkasten. Eine Achse mit Rührarmen treibt den Dünger in die Trichter.
owohl für den Dünger als für den Saamen ist zu jeder Furche eine Reihe Über-ständer in Ketten hängender kleiner Trichter statt eines einzigen langen angebracht,baß stets eine schüttelnde Bewegung statt findet. Die untersten Düngertrichterlaben besondere fnrchenzichende Eisen, die Säetrichter ebenfalls, und man kann durch^ Stellung beider bewirken, daß der Dünger einige Jolle tiefer in die Erde ge-macht wird, als der Saame. Jede von beiden Arten der Trichter wird mit HülfeGewichten ^), die an den horizontalen Hebelstangen hängen, in den Boden ge-sackt, weil sonst der Widerstand der Erde die furchenden, jeden Trichter umgebenden^sen und somit die Trichter selbst nach rückwärts hin drängen würde. Der ganze^ah,n mit den Hebclstangen, Trichtern und Gewichten ist aber durch mehrere Ketten"a einer Welle aufgehängt nnd man braucht nnr mittelst einiger Arme diese horizon-ale Welle zu drehen, um die sich die Ketten wickeln, so gehen sämmtliche Trichter^skr hinab oder herauf aus dem Lande. Mit einem anderen Hebel kann man leichtb», Dünger- und Saamenkasten eine geneigte Lage geben, und somit die Menge der"^fallenden Körner abändern, wie dies nöthig ist, wenn die Maschine einen Hügellsbanf oder hinab geht. Die Verfertiger haben neuerdings einige Verbesserungen^gebracht, die dahin zielen, die Dünger- und Saamenbehälter auch auf abhängigenMdern brauchbar zu machen, sowie den Ausfall von Dünger nnd Saamen niitSchiebern besser zu reguliren. Wenn die Drehungsgeschwindigkeit der Hauptwelle^geändert werden soll, so muß, wie bei allen Maschinen dieser Klasse, ein anderesZahnrad eingesetzt werden, was freilich etwas unbequem ist. Für Körner verschiedenerröße müssen Löffel von entsprechender Weite eingeschraubt werden. Man hat solcheMaschinen von verschiedener Zahl der Trichter und verschiedener Breite, von 3^ bisFuß Abstand der beiden Fahrräder und bis zu 15 Trichtern, nnd man kann vonbis 32 Zoll in jedem beliebigen Abstände säen. Vermittelst eines Vorgestelles mitkleineren Rädern und eines drehbaren Handgriffes an einer senkrechten Stangedie Maschine von einem Manne, der zwischen den kleinen Räder» und demgekästen geht, sehr leicht rechts oder links gewendet und so genau in der richtigenahn ehalten werden. Auch dies ist eine bedeutende Vervollkommnung. Die Preise""b 31 bis 51 Lstr.
i>. Vierteilige Rüben-Drillmaschinen für staches Land, Jllnstr. Kat- a. a. O.
. ^ 2. Auch hier wird Dünger mitausgestrent und man sann nach Gefallen zwei,^i oder vier Reihen säen. Die Saamenkasten haben je zwei Fächer von ungleicher^°ße, für den Fall, daß man Rüben und Runkelrüben zugleich säen will.
. ^ Verbesserungen der unter ». genannten Maschine sind auch an dieser ange-Md sie hat sich bei den genauen vergleichenden Versuchen sehr gut bewährt.10 bis 28 Lstr.
- Hand-Säekarren für kleine Saamen, zum breitwürfigen Ausstreuen. Der?^k»steu hat zwei Abtheilungen, die eine für Klee, Luzerne w., mit Bechern anz-'* Walze, die andere mit einer Bürstenwalze, um zugleich Grassaamen in dieAchter zu führen. Oberst Ch alloner rühmt die treffliche Bauart und Ausführung^vrkmznsbix) dieser kleinen, sehr gut arbeitenden Maschine. Preis 3 Lstr. 3 Sch.
^ 5 Lstr. 5 Sch.
I.
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