768 H Klasse. Landwirthschaftliche Geräthe.
für 4 Pferdekräfte: Turford 150 bis 165 Lstr., Barrett 140 Lstr.
Ransomes 110 Lstr.
- 5 - Clayton, Shuttleworth u. Comp. 175Lstr.,
Hornsby 165 b. 185Lstr., Ransomes 150Lstr.
- 6 - Burrell 185 Lstr., Turford 175 bis 190 Lstr,
Barrett 170 Lstr.
Es kommt demnach eine Pferdekrast auf 27 bis 35 Lstr. zu stehen.Das Nähere in Bezug auf die Bauart dieser Maschinen ist in eine»'andern Berichte (Klasse V. S. 506.) berührt worden, wir beschränkenuns daher darauf, den Steinkohlenverbrauch während einer Stunde znrErzeugung einer Pferdekraft nach der Angabe von Locke, M. P., mit-zutheilen:
6,79 Pfd. Hornsby und Sohn,
7,46 - Turford und Söhne,
8,63 - Clayton, Shuttleworth u. Comp.,
9,20 - Barrctt, Erall und Andrews,
11,65 - Garrett und Sohn.
Da die Maschine rasch, in unaufhaltsamem Gange arbeitet, stfind die zu ihrer Bedienung bestellten Personen genöthigt, sehr fleißigund rührig zu sein, wie wir dies auf mehreren Gütern wahrgenommenhaben. Uebrigens wird die Triebkraft, welche drischt, auch zum Häcksel-und Wurzelschneiden, zum Schroten und Mahlen, zum Sägen undBohren, ferner zum Wasferpumpen u. dergl. verwendet, so daß sich füreine Dampfmaschine in der That viel Beschäftigung vorfindet.
Wer zum Handdreschen Taglöhner anstellen muß, wird auch inDeutschland beim Gebrauch einer Maschine seine Rechnung finden,wenn das Gut eine gewisse Ausdehnung hat; für kleinere Besitzungenwird es zuträglich sein, wenn Jemand eine Maschine zum Lohndreschenhält, sei es, daß man mit ihr von Gut zu Gut umher fährt, oder daßman sie in der Nähe vieler Güter fest aufstellt. In manchen Theilenvon Deutschland , z. B. Rheinbayern und Nheinhessen, ist durch dievielen Auswanderungen schon ein Mangel an Taglöhnern eingetretenund der Landwirth hat oft Mühe, die erforderliche Zahl derselben zNrechter Zeit zu finden. Hier ist also kein Nachtheil zu befürchten. Zuanderen Gegenden ist es nöthig, zeitig nach einer anderen Thätigkeitfür diejenigen Taglöhner umzuschauen, die sich bisher im Winter durchdas Dreschen ernährt haben und nun nach und nach diesen Nahrungs-zweig einbüßen werden. Der oben nachgewiesene Nutzen der Dresch-maschinen für den Land Wirth ist nur unter der Voraussetzung zu-gleich ein eben so großer volkswirthschaftlicher, daß die bisheri-gen Handdrescher nicht müßig bleiben und nicht darben müssen, unddies wird mit der Zeit hoffentlich überall zu bewirken sein. Wer da-gegen mit feinen Familienmitgliedern und Knechten das Dreschen be-izeiten konnte, der hat freilich weniger Gewinn von der Maschine ZU