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XXII. Klasse. Mctallwaarcn.
Wir können uns nicht denken, wie dies anders zu bewerkstelligen wäre,als indem die Form vor dem Gusse mit einem seinen Bronzcpulvcr einge-stäubt wurde. Es wäre zu wünschen, daß der tapfere Kapital», der sich durchseinen reichen Schatz wissenschaftlicher Bildung wie durch seine Gefällig-keit und Humanität die bvhc Achtung und herzliche Verehrung der fremdenKommissäre erworben hat, von irgend einer Seite her veranlaßt würde,sein Verfahren gegen eine Entschädigung abzutreten.
b. Zollverein.
Von den VcrcinSländcrn haben sich Preußen, Bayern , Braun-schwcig, Kurbesscn, Frankfurt und das Fürstenthum Neuß an der Aus-stellung bcthciligt. Wir treffen unter denselben eine größere Anzahl vor-trefflicher Leistungen, bei welchen namentlich die Originalität hervorzubcbenist, welche in der Mcbrzahl der Bronze-Feingüsse mit einem hoben Gradekünstlerischer Vollendung erscheint. Dagegen ist zu bedauern, daß diesämmtlichen Aussteller von solchen Feingüssen nur einzelne wenige Erein-plarc und keine vollständigen Sammlungen eingesandt haben. Dadurchkonnten selbst die besten Leistungen in einer so großartigen Ausstellungden Eindruck nicht machen, wie ibn z. B. die Französischen und EnglischenFeingüsse bcrvorbrachtcn, von welchen namentlich die letzteren den vcr-cinsländischcn ganz entschieden nachstellen, und die ersteren wenigstens inBeziehung auf künstlerische Leistungen ihnen schwerlich überlegen sind.Die ausgestellten Eisenfeingüssc waren thcilwcise vollständiger assortirtunb es ist nur zu bedauern, daß der dem Zollverein so sparsam zuge-messene Raum es nicht gestattete, dieselben zu einer Gruppe vereinigt auf-zustellen und dadurch noch anschaulicher zu machen, wie in diesem Zweigeder Zollverein unbestreitbar höher steht als alle andere Länder.
Preußen.
Nr. 293. Julius Franz in Berlin halte zwei von ihm modcllirtcund von Fischer daselbst gegossene Bronzcfigurcn, eine Victoria, welchedem Sieger einen Kranz zuwirft, und eine schreibende Victoria ausgestellt,deren gute Auffassung und Ausführung durch Ertheilung der Prcisme-daillc anerkannt worden ist.
Nr. 293. E. G. Fischer backe einen Avlcr in Bronze, 2'- Fuß hoch,ein betendes Mädchen, 2 Fuß hoch, und eilte kleine Danaidc ausgestellt,für welche er dieselbe Medaille erhielt.
Nr. 287. Zwei Bronze Gruppen von E. Müller in Berlin aus-gestellt und modcllirt und ebenfalls von Fischer gegossen, ein Knabe miteinem ncufundländischcn Hunde und ein Mädchen mit einer Bulldogge,sind mit einer ehrenden Erwähnung bedacht worden.
Nr. 65. I. Afinger bat, in Bronze von A. Mertens in Berlin ausgeführt, vier Bronze-Portraits und eine Bronze-Statuette, die ge-krönte Maria mit dem Christuskinde im mittelalterlichen Style ausge-