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XXII. Klasse. Mctallwaaren.
Wärme in seiner Verbrennung sehr unterstützt und zur vollständiger» Ver-ehrung gebracht wird. Diese Vorrichtung ist vortrefflich und wohl be-stimmt, den Werth der Gasofen bedeutend zu erhöhen. — Die vollstän-digere Verbrennung der Gase, die sie unbestreitbar veranlaßt, hat nebendem direkten ökonomischen Vortheil noch das Gute, daß die Erzeugungdes der Gesundheit nachtheiligen Kohlenorydgascs vermieden wird. Mankann deshalb auch dem Ösen einen sehr schwachen Zug geben, und hatin Lokalen, in welchen die Thüren häufig geöffnet werden, am Endegar keinen Schornstein mehr nöthig. Edwards erhielt die Preis-Medaille. Eopcland setzt sehr viele von diesen Ocfen ab, die besondersfür besser eingerichtete Zimmer sich sebr empfeblen.
Neben den Gaöösen befand sich noch ein Gasschmclzofcn für Gold-arbciter, welcher sehr bequem ist, weil man kleine Quantitäten edllllMetalles jeden Augenblick zusammenschmelzen kann. In einem mit Tlwnausgcschlagcncn kleinen Ticgelofcn sind horizontal mehrere konzentrischeGasröhrcn mit senkrechten Brennern angebracht; auf die aus denselbenbrennenden Flammen wirkt eine Anzahl feiner in der Wandung liegenderBlascröhrcn, durch welche mit einem Blasebalg atmosphärische Luft cin-geblascn wird. Sämmtliche Blascröhrcn, welche die Weite von Löthrohr-Ocffnungcn haben, sind in einer ringförmigen Zuleitung eingesetzt. Windund GaSmcnge werden durch zwei Hähne regulirt, deren einer an derGas-, der andere an der Windleitung, im Focus der Tiegel angebrachtist. Solche Apparate werden bekanntlich schon längere Zeit in den Labo-ratorien angewendet.
Court hat in seinem, wie wir glauben, minder vollkommenenGasofen blos eine spiralförmig mehrfach gewundene Brcnuröhre mit einergroßen Anzahl ganz feiner vertikal eingebohrter Löcher und durch deuOfen einige Blechröhrcn vertikal durchgeführt, die zur Lustcrwäriuungdienen sollen.
In ähnlicher Weise ist der Ofen von Warrincr konstruirt, derauch eine Vorrichtung zum Wasserwärmcn ausgestellt hat, welche einegute Wirkung haben dürfte. Das Wasser befindet sich zwischen denWandungen eines Doppclcylinders; im innern Cylinder ist eine schlan-gcnförmig gewundene Gasröhre mit Brcnnlöchcrn fast der ganzen Höhenach durchgeführt.
C. NicketS hat eine ganze Sammlung nützlicher Heiz-, Wär»>-und Kochapparate ausgestellt, mit welchen er die Gasheizung für eineMenge von Zwecken darstellt. Er hat auch, wie wir uns überzeugthaben, einen bedeutenden Absatz mit denselben gefunden. Er stellte Gas-kochhcerde aus, an welchen neben der bereits beschriebenen Art derHeizung der Bratöfen besonders auch offene Feuer bcmerklich sind, a»fwelchen, wie über einem Holz- oder Kohlenfeucr, gekocht wird. DieHeerdplatte hat dieselben Kochlöcher, wie ein Deutscher Kunsthccrd; >udenselben vertieft sind feine Drahtsiebe eingesetzt, unter welchen spiral-