Band 
Dritter und letzter Theil.
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8. 28. Britische Schmied- und Schlosserarbeitc».

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8 . 28 .

Schmied- und Schlosser-Arbeiten aus Großbritannien und Irland.

a. Amboße, Flaschnerwerkzeuge, Ketten, Nagel.

Nr. 150. M. und H. Armitage von Mouseholcforgc bei Sheffield hatteneine Auswahl twn Aniboßen der verschiedensten Art für Mechaniker, .Wagenschmiede,Kesselschmiede, Sägenschmicde n. s. f. ausgestellt. Sie waren gut gearbeitet; ein anden, Anilwft für Mechanilcr auf die Längenrichtnng rechtwinkelig abstehendes vicrkantiges Horn, und das gewöhnliche, erst vierkantig, dann kegelförmig der bange nachangesetzte Hvrn beweisen die Fertigkeit der Fabrikanten in der Sch,niederer Bon dengleichen Aussteller,i lag ein Sortiment sehr gut gearbeiteter Schiniedhäninicr vor.

Nr. 220. Dh. I. Sandersvn in Sheffield hatte einige Ambvste, sodann verschiedene Schraubstöcke ausgestellt. ES hat uns überrascht, an diesen »nd anderenEnglische» Schranbstöcken in der Ausstellung ei»e außerordentlich schwache Packungin der meistens sehr kleine» Flasche zu treffen, wobei sich das Maul sehr leichtverschiebt.

Ar. 70. Heep »nd WatkinS von den Forsterwcrken bei Stourbridge stellteneine sehr schöne Sammlnng von Ambvste», Hörnern, Schranbstöcken, Gesenkhämmern,Ketten, Grabwerkzeugen, Schürwcrkzengen, kurz Schmiedarbciten aller Art a»S, beiwelcher jedoch neue Formen ebenfalls nicht aufgetreten sind.

Nr. bill. W. Jackson aus Birmingham hatte sehr schön polirtc Flaschner-Werkzeuge ausgestellt. Obgleich auch in der Deutschen Abtheilung recht gut gearbcitete Flaschnerwerkzcuge ausgestellt waren, möchten wir doch den Deutschen Bersertigernsolcher Werkzeuge rathen, sich Muster in England zu holen, was der Deutschen Flaschnerei sehr zn Nutzen kän,c. Man wendet namentlich in neuerer Zeit auch verschiedeneApparate z»,u Falzen und Aufbiegen der Bleche au, welche die Arbeit sehr befördern.Sie sind auf das Prinzip des Walzwerks basirt, können aber ohne Zeichnung nichtnäher beschrieben werde». In der Handlung vo» Knight und Söhne (4k u. 42Fosterlaue in London ) sind sie zu bekommen.

Nr. 300. P. Wright a»S Dudlet) hatte einen recht gut konstruirten Schraub-stock ausgestellt, welcher die Vortheile der Parallelbcwegnng mit dcujenigeu der Ge-lenkbeweguug verbindet. Die Hintere Wange ist an der Werkbank fest und hat eineBüchse, i» welcher sich der Fuß, an dem die vordere Wange mit einem Gelenk festist, schiebt. Wenn au der vorderen Wange oberhalb der Schraube noch eine vertikaleeylindrische Büchse angebracht und in dieser die an einem cplindrischcn Dorn sitzendeBorderwange eingesteckt wird, so kann ein solcher Schranbstock sich jedem einznschranbenden Stücke anpassen und muß die Backen sehr schonen. Ihn, zugleich die festeStellung eines ordinaire» SchraubstockS zn geben, läßt sich mit Stellschrauben oderSchließen leicht bewerkstelligen.

Nr. 421. W. HaSlam aus Derby hatte eine» von ihm selbst entworfene»eisernen Thorbcschlag im Altcnglischcn Style ausgestellt; ein Laubwerk, welche» sichüber die ganze Thür verbreitet. Dasselbe ist ganz auf dem Ambost fertig gemacht,ei» Meisterstück von Schmicderei.

Nr. 34. Bernhard und Bishop von Norwich hatten in ähnlicher Weiseansgeführte Thorbcschlägc ausgestellt, welche nur Von einem ganz gewandte» Schmiedegefertigt sei» können, der zugleich geübter Zeichner und Modelleur ist.

Nr. 500. I- W. Gidney hatte eine ähnliche Arbeit im Gothischen Style nachkitte,» Entwürfe von T eulvn gefertigt. Solche Arbeite», wenn auch scheinbar vonkeinem hohen praktischen Werthe, üben die Geschicklichleit und das Augenmaß des»I. 8