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XXII. Klaffe. Metallwaare».
Nr. 1497. Tachy aus Paris . (24 !!">' Ik-mjiluu) stellte Nadel» für Blindeaus. die er seit mehreren Jahren fabrizirt. Das Oehr ist ungefähr eine Linie langund nahe an seinem der Spitze zugekehrten Ende aufgeschnitten, der Hintere Theilder aufgeschnittenen Wand schielst sich unter der der Spitze zugekehrten hinunter.Uni einzufädeln, darf mau also nur den Faden auf der Seite, wo das Oehr offenist. über dieses Hirschlingen und straff angezogen gegen dik Spitze znstrcifcu; sobalder an die Sielst kommt, wo sich das Oehr öffnen kann, schlüpft er hinein; denNutze» dieser Erfindung müssen wir dahin gestellt sein lassen. Die Jury Haisie belobt.
Nr. l8l7. Bantillard und Cvmp. aus Merouvcl bei l'Aigle (Ornc),hatte galvauisirte Stecknadel», ohne nähere Erklärung dieses Ausdrucks, mit welchemviel Unfug getrieben wird, ausgestellt. Sie sollen aus Eisen und verzinnt (?) seinund zwar auf galvanischem Wege. Es war jedoch eine nähere Auskunft lediglichnicht zu bekommen.
Nr. 278. Gebrüder Japy von Beanconrt hatten von ihren sehr gut gear-beiteten Holzschrauben ausgestellt. Sie waren sehr scharf geschnitten, hoch geköpftund hatten tief eingeschnittcne Spalten.
' Nr. 1680. I. F. Pulet aus Paris erschien mit seinen Bleidräthcn und denaus den letzter» durch Flachwalzcn gebildeten Bleibändcrn znm Anbinden der Pflan-zen. Dieselben sind zu diesem Zwecke anfterordentlich bequem und wegen ihrer Halt-barkeit auch in ökonomischer Beziehung zu empfehlen. Sie werden wie die Bleiröhren durch Pressen hergestellt, indem man das Blei durch durchlöcherte Bödendurchtreibt.
Nr. 648. Gebrüder Miroude in Rouen hatten Werg-, Woll- und Baumwollkratzen, a»f einer von ihnen erfundenen Maschine gefertigt, ausgestellt, welche,so weit es sich durch den unanfschließbareu Drahtkastcn beurtheilen ließ, keinenTadel zeigten.
Nr. 864. Harding-Eockcr aus Metz hatte Kratzen für die Flachs-, Woll-,Baumwoll- nndFlorctseide-Spiunerci ausgestellt, anscheinend sehr sorgfältig fabrizirt.Bei denselben befanden sich Cylinderhecheln und Ehlinderkratzen, znm DurchführenVon Dampf eingerichtet, um Wollwaarcn zu kardätschen; die kleineren von Messing,die großen, von etwa 2s- Fuß Durchmesser, auf Platte», die die Nadeln trage», auf-gesetzt, deren sich 200,000 auf diesen Cylindern befinden sollen.
Nr. 339. Papavoine und Chatcl von Rouen hatten Kratzen auf mitFlanell zusammengeleimte Lcderstrcifen aufgesteckt;
Nr. 741. Whitaker u. Söhne von Charleville gewöhnliche auf Leder auf.gesetzte Kratzen ausgestellt, welche ebenfalls nicht näher geprüft werden konnten.
Nr. 285. I. Jastachis aus Barcelona hatte Muster von Metalltüchcrn durchaus glatter Weberei, besonders in den feinen Nummern sehr gleichmäßig gearbeitet,ausgestellt; in den gröberen Nummern waren sie gering.
Nr. 283 und 284. Trucba und Campo von Santander und P. Ale manvon Ezcarey hatten Kratzen Von außerordentlicher Feinheit und schöner Arbeit ausgestellt. Aleiuan's Kratzen sind theilweise auf den besonders zn diesem Zwecke ge-fertigten Baumwollstoff aufgezogen, welche Sorte von Kratzen auch in England,Frankreich und Belgien gefertigt wird, aber nicht beliebt ist.
Nr. 426. Fischer und Wurm aus St. Aegidii in Niederösterreich , derenvortreffliche Drähte große Anerkennung fanden, hatten auch mehrere schöne Draht-seile verschiedener Dimensionen ausgestellt, welche den Englischen im Ansehen gleich-