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tz. 36. Getriebene unb Blech-Arbeiten.
kommen und in der Qualität bei dem vortreffliche» Eisen, aus dem sie gefertigtsind, sie wohl noch übertreffe». Sie waren aus dünnern Drähten gefertigt als dieEnglischen.
Nr. 425. Graf von Eggcr aus Feistritz in Kärnthen hatte Drahtseile ge-ringerer Dimensionen ausgestellt, von denen man das Gleiche sagen kann.
Nr. 456. Graf Pulsky aus Eissitz in Mähren hatte eine Sammlung sehrschöner Drahtstifte ausgestellt, deren geschlossene runde Kopfe, die wie abgedreht er-schienen, auf ebenso gutes Eisen als auch auf eine genaue Maschine hinweise».Unter denselben waren auch vierkantige gewundene Drahtnägel. Es scheint, daß sieanf einer Maschine gemacht sind, welche den Nagel beim Kopsen oder Spitzen zugleicham entgegengesetzten Ende um seine Achse dreht. Ob diese Nägcl wesentliche Vor-theile vor andern Drahtstiften gewähre», und zur Fabrikation erwachsen können, mußder Zeit zur Entscheidung überlassen werden; bis jetzt haben sie eine allgemeinereAnwendung unseres Wissens nicht gesunden.
Nr. 62. Schelling und Comp. von Horgen, Kanton Zürich , Woll- undBaumwollkratzcn von ganz besonders schöner Arbeit.
Nr. 216. Gräser und Schweizer in Rhema» hatte» ein recht brav gear-beitetes Stück Metalltuch und einige hübsche ans Draht gefertigte Hängekörbcausgestellt.
') Die Ventilirvorrichtung an den Schleifsteinen der Nähnadelfabriken ist inBurtscheid von Herrn Ph. H. Pastor bereits vor 2l Zähren angewendet, und inden Verhandlungen des Gcwerbevercinö für Preußen Zahrg. 1832, S. 280 beschriebenund abgebildet worden.
Getriebene und Blech-Arbeiten.
§. 36.
Einleitung.
Wie die Blecharbeiten schon in den frühesten Zeiten einen sehrbedeutenden Theil der Metallverarbeitung bildeten, so ist es noch heute.Zwar haben die Fortschritte in der Gießerei dahin geführt, daß jetztmancherlei Bedürfnisse durch gegossene Gegenstände befriedigt, namentlichviele Gefäße auf dem Wege des Gusses dargestellt werden, an derenStelle man früher nur Arbeiten aus Metallblechen verwendete. Dagegenhat die ungefähr in die gleiche Zcil fallende ausgedehntere Anwendungder Walzwerke die Verarbeitung der Metalle zu Blechen aller Stärkenaußerordentlich erleichtert, und dadurch zu der Darstellung einer Mengevon Waaren geführt, welche früher theils gar nicht gekannt, theils wegenihres durch eine langwierige Darstellung sehr erhöhten Preises nur einembeschränkten Kreise von Konsumenten zugänglich waren. Außerdem habendie Fortschritte in der Mechanik die Blcchverarbcitung in ihren Einzeln-heiten außerordentlich gefördert, so daß sie in den letzten 30 Jahren einenricsenmäßigen Aufschwung genommen hat. Man fertigt jetzt nicht nur