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XXII. Klasse. Mctallwaaren.
wie st« das Landvolk gebraucht, ein Rößlein oder Länuulein daraus gravirt; inSachsen werden mir die übersponnenen Knöpfe gefertigt. Auch i» den anderen Staate» des Zollvereins wird das Gewerbe der Knopsinacherei mehr oder weniger starkbetriebe», man arbeitet theils für den innern Bedarf, theils für die Ausfuhr.
1. Preußen.
Nr. 653. I. P. Greeff, G. W. Sohn in Barmen haben in einer reichen Auswablgestanztcr Metallknöpfe ihren alten Rnf als ausgezeichnete Knopffabrikanten bewährt.Ihr Fabrikat stand dem besten in keiner Weise nach »nd in manchen Mustern fandenwir mehr Geschmack, als in den Englischen. Sehr zu loben ist aber auch dieMannigfaltigkeit derselben. Sie erhielten eine Belobung.
Nr. 636. P. C. Turks Wwe. von Lüdenscheid hatte ebenfalls gestanzte Uni-form- und Livreeknöpfe, golv- und stlberplattirte, violet und grün bronzirte undemaillirte Rock »nd Westenknöpfe, sowie Knopfnägel für Mcubles geliefert, welchedem alten und bewährten Hause alle Ehre mache».
Nr. 63!>. Leonhard Ritzels Wittwe aus Lüdenscheid hatte eine kleinereSammlnng metallener Rock nnv Westcnknöpfe geliefert, welche recht gut gearbeitetsind. Eine znm Theil feine Prägung hat sich an denselben Vortheilhaft bemerklichgemacht. Sie erhielten eine Belobung.
Nr. 655. J.M. Enron u. Eo. zu Rauenthal bei Barmen hatten eine bedeutendeSammlnng gestanztcr Knöpfe und darunter eine besonders reichhaltige Auswahl vonJagdknöpfen ausgestellt. Außer denselben noch Brvchen, Ohrringe und dergleichenGegenstände. Sie wurden belobt.
Nr. 648. G. Hösterey in Barmen hatte sowohl mit Gold, Silber und Platina plattirte Metallknöpfe, als auch überzogene Knöpfe von recht guter Fabrikationgeliefert. Sie erhielten die Belobung.
Nr. 258. I. T. Tzitschke aus Soran hatte eine Auswahl Knöpfe aus Perlmutier, Kokosschale und Horn gedreht, ausgestellt, wahrhaft musterhafte Fabrikate.Namentlich geben seine Perlmuttcrknöpfe den Englischen in Beziehung auf Politurnichts nach und übertreffen darin die meisten Deutsche ». Die Firma scheint der Jnrpentgangen zu sein.
Nr. 634. Gebrüder We scher n. StraSmann aus Barmen hatte» eineKarte mit Knöpfen aus Ochsenhufc» ausgestellt, welche sich als ein wohlfeiles Fa-brikat empfehle». Sie erhielten die Belobung.
Mit mehr oder minder reichhaltigen Ausstellungen von übersponnenen und über-zogenen Knöpfen in Seide, Wolle und Baumwolle hatten sich Greeff, Bredt undEomp. und Trapmann und Spiz von Barmen, sowie Gerlich und Greifs,Langenbeck und Martini und C. Weycrbnsch von Elberfeld betheiligt; ihrefür den allgemeinen Markt bestimmte Waare war gut und wohlfeil.
Nr. 455. llhlig'S Wittwe und Junker aus Annaberg »nd Nr. l6t),Hillmann aus Selbiz hatten mit Ausstellung von übersponnenen Seideknöpfendie starke Fabrikation des Erzgebirges in diesem Artikel recht wacker vertrete».
Nr. 700. Trelon, Wcldon »nd Weil aus Paris hatten Knöpfe allerGattung ausgestellt, worunter geprägte, welche an Feinheit »nd Geschmack in derPrägung zum Theil besser als die Englischen sind Auch an den überzogenen undübersponnenen machte sich alsbald der gute Geschmack der Franzosen geltend. Sieerhielten die Preismedaille.