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tz. 44. Englische und Deutsche Knopfwaare».
am Orte. Es genügt, die Firmen anzuführen, welche Besseres produ-zirt haben, was denjenigen, der sich für den Gegenstand näher intcrcssirt,in den Stand seht, sich mit geringem Auswande die Knöpfe selbst zubeschaffen. *
England.
Mit Ausnahme zweier Aussteller, Firiuim und Sohn und T. Harding vonLondon , von welche» der Erstere feine theils geprägte, theils übersponnenc Metall-knöpfe, der Letztere theils nachgeahmte, theils ächte Steiuknöpse ausstellte, warensämmtliche bessere Kuopfwaarcn von Birmiughamer Häusern beigebracht, theils eigeneFabrikation, theils die Fabrikation von HanSarbeitern darlegend, welche ihre Waarenau sie abliefern.
Nr. 282. Hanimond, Turner u. Söhne hatte» eine reiche Auswahl ge-stauter Metallknöpfe, besonders schöne Jagd- und Perlmutterknöpse ausgestellt.
Nr. 283. Aston von Birmingham hatte Muster von allen Sorten Knöpfen,geprägte, überzogene, Perlmutter- und Stahlknöpse, von welchen besonders die letzte-ren sehr schön waren. Seine Fabrikation überzogener Knöpfe aller Gattungen istsehr bedeutend.
Nr. 302. Elliot und Sohn hatten eine gleich mannigfaltige und gnt ge-wählte Ausstellung; besonders hatten sie die Knöpfe für Damcnklcider gnt vertreten.
Nr. 205. Smith, Kemp und Eomp. hatten ebenfalls Knöpfe aller Artausgestellt, besonders aber machte» sich schöne Papiermache-Horiiknöpfe bemerklich;es war auch eine gute Auswahl im Feuer vergoldeter Knöpfe vorhanden.
Nr. 280. H. KnowleS zeichnete sich vorzüglich durch goldplattirte mit Emailverzierte Knöpfe aus.
Nr. 300. Allen hat die Metallknöpfe als Hauptgegenstand seiner Fabrikation,welche sehr ausgedehnt und ausgebildet ist. Wie allen geprägten Englischen Knöpfen,so fehlen auch den Allenschen eigentliche feine geprägte Muster. So schön dieKnöpfe gearbeitet sind, so ist die Prägung doch immer eine rohe und man siehtwohl, daß die Stempel von Künstlern sehr untergeordneter Art gefertigt werden.Dies ist übrigens nicht allein bei den Englischen Knöpfen, sondern auch bei denFranzösischen und Deutschen der Fall. Man betrachte den schönsten Metallknopf undman wird immer finden, daß sich seine Prägung mit der einer guten Medaille oderMünze durchaus nicht vergleichen läßt. Bei theureren Lurusknöpsen sollten aber diehöhern Koste» gut gravirtcr Stempel nicht in Betracht komme».
Nr. 287. E. Banks haben blos Perlmutterknöpfe, dieselben aber in derschönsten und vollständigsten Auswahl ausgestellt. An denselben ist die ausgezeich-nete Politur besonders hervorzuheben, welche sowohl diejenigen mit eingeschnittenenMustern, als auch die glatten durchweg haben. Sie wird durch eine Mischung vonSchmirgel und Seife erhalten. Banks hatte auch Muscheln von ausgezeichneterSchönheit, wie sie nur im Golf von Persicn und bei den Sooloo Inseln sollen ge-funden werden, ausgestellt. Alle diese Aussteller erhielten die Preismedaille.
t>. Zollverein.
Im Zollverein wird, hauptsächlich in Preußen in der Gegend von Elberfeld ,in Bayer» in und bei Nürnberg, und in Sachsen in der Gegend von Annaberg dieKnopffabrikation in größerem Maßstabe betrieben. Elberselb und Barmen sind derSitz der Fabrikation gestanzter Metallknöpfe und der übersponnencn Knöpfe, welchedort in großer Menge für den in- und ausländischen Markt gefertigt werden. InNürnberg werden mehr ordinaire Metallknöpfe aus Zinn und Komposition geliefert,