Band 
Dritter und letzter Theil.
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tz. 81. Einleitung.

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4. Philipp Wagner daselbst, 2 Oefen mit 12 Hasen circa800,000 Quadratfuß und < Ofen mit 4 Häfen, circa 200,000Flaschen.

5. H. L. Wentzel daselbst, I Ofen zu 8 Häfen, circa 500,000Quadratfuß Tafelglas und l Ofen zu 8 Häfen, circa 450,000Flaschen.

6. Thomas Kühl Söhne in Saarbrücken , t Ofen zu 8 Häfen und1 Ofen zu 12 Häfen, 1,000,000 Quadratsuß Tafelglas.

7. H. L. Wentzel Sobn in Friedrichsthal , 1 Ofen zu 8 Häfen,400,000 Flaschen.

8. A. und G. Herb in Gerswcilcr, l Ofen zu 8 Häfen, 400,000Flaschen und 1 Ofen zu 8 Häfen, 5000 Eentner weißes und ordi-naires Hohlglas.

9. M. Raspiller und Eomp. zu Fenn, 2 Oefen zu 16 Häfen,1 Ofen zu 8 Häfen, 5500 Etnc. weiße? Hohlglas.

10. Villero y, K archer, Bo ch u nv 0 v m p. zu Wadgassen , 1 Ofenmit 8 Häfen zu Fein- oder Krystallglas, wovon jährlich ungefähr6000 Eentner produzirt werden.

In sämmtlichen 22 Oefen mit 176 Häfen werden sonach jährlichproduzirt 5,800,000 Quadratfuß Tafelglas, 4,000,000 Stück Flaschenund 16,000 Centner weißes und ordinaires Hohlglas sowie FeinglaS.

Im Steinkohlendistrikte von Zwickau befindet sich bis jetzt erst 1Glasbütte des Herrn F. Fikentfcher mit 1 Ofen und 8 Häfen, zu Re-torten, Vorlagen und andern chemischen Apparaten für eigenen Bedarf,sowie zu Tafelglas.

Im Steinkohlendistrikte des Plauenschen Grundes bei Tresden be-steht ebenfalls erst eine Buttelglasfabrik.

Ebenso möchte in holzrcichen Gegenden, wie z. D. in der Gegendvon Elbing , wo man die Klafter Holz nur zu 10 Sgr. verwerthenkann, das Glashüttenwescn in größerem Maßstabe betrieben werdenkönnen.

Wie schon früher, so behauptet auch jetzt noch die Schweiz in Fabri-kation optischer Gläser einen der ersten Plätze.

In der Oestcrreichischcn Monarchie dürfte sich die Glassabrikation,die noch immer zu einem der bedeutendsten Industriezweige dieses Reichesgehört und die trefflichsten Fabrikate liefert, nunmehr auch weiter nach denUrwaldungen Ungarns und Siebenbürgens verbreiten. Schon hat Un-garn begonnen, recht tüchtige und prciswürdige Produkte dieser Art zuliefern, wovon weiter unten die Rede sein wird. Auch Siebenbürgen wirdihm nachfolgen. Bereits im Jahre 1836 sah ich sehr lobcnswerthe Ar-beiten von Hohl- und Tafelglas, ersteres sogar mit nicht ganz gcwöbnli-cher Schleiferei auf einer kleinen Glashütte , die versuchsweise von demGrasen Joseph Csäki aus dessen Gütern zu Nagy-Alnuis bei Klau-senburg errichtet war, aus Mangel an Arbeitskräften aber nicht weiter