§. 83. Britisches Tafelglas.
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Bordüren nach dem
Längenfuße. Rosetten jede
2
4.
5.
(
3. 4.
5.
6.
3.
8. 3.
8. 3.
3.
8. 3. 8. 3.
» 3.
3.
0
- 8
— 10
1
- 3 - 4
— 5
6
Nr. 200—22. 21—24.
Farbiger matter Grund, offene Muster
8
- 10
1 -
I
3
— 4 - 6
- 8
10
Weißer matter Grund, die Verzierungen geätzt
r
6
l 10
2 3
2
9
— 9 1
1 3
1
L
Nr 29—53. 224—231 rc.
Weißer matter Grund, braun gemalt . .
i
10
2 3
2 9
3
3
1—14
1 8
2
- - - mir wenigen Farben
3
0
4 —
4 8
5
6
- ' mit vielen Farben .
5
3
5 9
6 6
7
6
13 19
2 3
2
9
- - - massives Farbenglas,
verbleit ....
6 -
8 -
9
Wegen Bordüren und Rosetten
in
Scheiben siehe
Klaffe k.
Farbiges, gemaltes »nd Kirchfensterglas, gewöhnliche Stärke pr. fZFuß,(Lolouroel-, 8tLmelI- anet Latbecloal-KIass).
In ganzen Scheiben.
Rubin, Alan und Purpurüberfang . 2 Sch. 0 Pce.
Grün, im Hafen gefärbt. 2 - — -
Andere Hafciifarbcn. I - 6
Orange Cinbrcnnfarbe lOr:mge-8tsi,>) 2 — -
Goldgelb und Citrongelb. 1 0
In Tafeln geschnitten.3 Sch. - Pce.
2 - 6 .
2 - — -
2 - 6
2 - - -
Proben dieser verschiedene» Glassorten, sowie des farbigen und Mnsselinglases,finden sich in der Sainmlung des Königl. Gewerbe-Instituts zu Berlin , sowie in dertechnologischen Sanimlung zu Jena .
Unter Nr. 100 waren von James Hartley und Comp. zu Sunderlandnebst gegossenem Tafelglase auch eine reiche Sanimlung von Mond- und Walzenglasin den verschiedenen Fabrikations-Stadien ausgestellt worden. Wie die Gläser desHerrn Chance, so sind auch diese des Herrn Hartley etwas grün, sonst abertrefflich geschmolzen und gearbeitet und von ausgezeichnetem Glänze.
Die Fabrik wurde im Jahre 1837 von den Herren James und John Hart-l eh gegründet und erzeugte damals in 3 Ocfen mit 18 Häfen Mond- und Walzen-glas, sowie farbiges Tafelglas. Gegenwärtig arbeitet die Fabrik mit 7 Oefen zu6 — 8 Häfen und beschäftigt 500 Arbeiter. Im Durchschnitt sind immer 40 Häfen,zuweilen auch mehr im Betriebe. Die Häfen haben die abgestumpfte Kegelform, sind3 Fuß 4 Zoll hoch, am Boden 3 Fuß 4^ Zoll, oben 4 Fuß weit und fassen 2000 Pfd.Glasmasse. Das Gewicht der Häfen beträgt ebenfalls so viel.
Nach einem von Herrn Hartley ausgestellten Modelle eines seiner Glasöfenzum Schmelzen des Mondglases ist der Durchmesser des konischen Schornsteins, inwelchem der Schmelzofen steht, an der Basis 60 Fuß uud die Höhe 104 Fuß. DerOfen selbst ist parallelopipedisch und enthält auf jeder Längenseite 4 Häfen. DieLänge des Ofens beträgt im Aenßere» 24 Fuß, die Breite 14 Fuß 8 Zoll. Die
Breite im Lichten, da die Mauern, auf welche» das Gewölbe ruht, 2 Fuß 8 Zoll
stark sind, 10 Fuß 8 Zoll und die Höhe des Gewölbes vorn Roste aus 8 Fuß 8 Zoll.Das Gesäß ist 4 Fuß breit und steht 1 Fuß 8 Zoll über dem 2 Fuß 8 Zoll weitenRoste. Der Aschcnfall ist 5 Fuß 4 Zoll weit und 6 Fuß hoch. Die Fenerössnun-
gen, sowie die Oeffnungen an den laugen Stößen vor den Häfen werden durch eiserne
Schieber geschloffen, welche an Ketten hängen, die über Rollen laufen und am ande-ren Ende ein Gegengewicht tragen.
Außer diesem Ofenmodelle und mehreren Geräthschafte» zum Schmelzen undAufblasen des Glases hatte Herr Hartley auch »och einen Apparat ausgestellt, wieer ihn znm Abschneiden der Walze», sowie zum Abschneiden runder Glasstürze verweil-