§. 142. Stöcke.
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liege», daß man zu oft Gegenstände für die Schnitzereien wählt, welche für den da-für bewilligten Preis unmöglich gut ausgeführt werden könne».
Die Qnantität fabrizirter Stöcke, welche Großbritannien aus dem Auslandebezicht, ist, wie sich nach den vorstehenden Bemerkungen erwarten ließ, äußerst un-bedeutend. °)
Um einen ungefähren Begriff von dem Werthe der verschiedenen Arten Stöckevon Britischer Manufaktur zu geben, wollen wir hier einige e» gras-Preise der ge-wöhnlichsten Sorten anführen:
Polirte Stöcke von Eschcnholz, das Dutzend 3 Sch. bis 6 Sch.
Bambus. „ „ 2 „ 6 Pee. bis 6 Sch.
Partridges. „ „ 6 „ bis 18 Sch.
Whangee. „ „ 4 „ „ 48 „
Spanisches Rohr. „ Stück 4 „ „ 40 „
Buchenholz mit Krücke.. Dutzend 12 „ „ 18 „
Mit Blei ausgegosscne Stöcke „ „ 10 „ „ — „
Stockdegcn.. Stück 7 „ 6 Pee. bis 12 Sch.
Nicht weniger als 13 Aussteller hatten Spazierstöcke eingesendet, aber ihre Ar-tikel waren, des Materials oder besonderer Nebenzwecke wegen, wie deren mehrere inper Einleitung erwähnt wurden, in verschiedene Klaffen, namentlich in Klaffe VIII.,X., XVI., XXII. und XXIX. vertheilt.
Die Preisniedaille erhielt:
Barnett Meyers, 18 Crutched Friars, London , für eine reichhaltige undinteressante Sammlung von unverarbeiteten Rohren und Stöcken aller Art; fürgleichzeitig ausgestellte gefärbte Rattanrohre zu Regen- und Sonnenschirmrippen,für Rohrstäbe zum Gebrauche von Putzmacherinnen, Kappenmachern, Peitschenfabri-fanten und Stuhlmachern, sowie endlich für ein ausgezeichnetes Assortiment vorzüg-lich gearbeiteter Spazierstöcke, Stockdegen und Dolchstöcke mit Verzierungen von gu-ter Zeichnung und trefflicher Arbeit.
Die Einsendungen aus den verschiedenen Englischen Kolonien waren sehr zahl-reich und hauptsächlich wegen der Mannigfaltigkeit des gelieferten Materials höchstinteressant, allein in keiner der Kolonien scheint die Fabrikation von Stöcken aufdem Fuße wie in Europa betrieben zu werden. Von West-Afrika sahen wir einenEhrenstab, wie er vor den Häuptlingen, als Zeichen ihrer Würde, einhergetragen zuwerden Pflegt; er war von Mac William eingesendet worden. Dieselbe Koloniehatte mehrere aus Rhinozeroshorn verfertigte Stöcke, von Hanbury ausgestellt,und einen gefärbten China -Stock von der MissionSstatio» Groenkloof geliefert. VonSüd-Afrika hatte BridgeS einige aus Rhinozeroshaut gefertigte Stöcke, nnd vonBritisch Guiana waren zwei Stöcke, der eine aus der Rinde der Tooroo-Palme, derandere aus dem Holze eines „l.elter-evoofl^ genannten Baumes gefertigt, ausgestellt.Aus dem Ostindischen Archipel sahen wir Rattan- und Bambusrohre, und die Ostin-dische Abtheilung enthielt einige sehr interessante Eremplare reich mit Schnitzwerkverzierter Stöcke, unter denen folgende speziell erwähnt zu werden verdienen, als:vier Bambusstöcke, mit Gold und Silber reich eingelegt, von, Rajah von Illwar;ein Stock mit Malereien und Silberverzierungen von- Rajah von Kiffenghur; Chowreesvon Sandelholz und Elfenbein, von, Rajah von Bhurtpore; ein elfenbeinerner Stockmil goldnem Ringe, zwei elfenbeinerne ChowreeS von Joahpore und Bhurtpore;zwei aus dem Schwänze des Dak (Ilov Arunuiens) gefertigte Chowrees mit silbernenGriffen; eine Sammlung verschiedener in Kalkutta und Cochin-China verfertigterSpazierstöcke, Betelnußstöcke, nnd endlich Sandelholzwedel von Kalkutta . Alle diesekunstvollen und interessanten Gegenstände waren von der Lstindische» Kompanieeigens für die Ausstellung angekauft worden. Die kleine Ausstellung von der InselVincent bestand hauptsächlich aus Eremplaren der Petersilien-Liane (suz>z>Ie zack).