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Verlauf, Beendigung und Gcsamintcrgebnisse.
gemacht. Nicht selten sah mau zahlreiche Schwärme dieser Art die wichtigerm Ab-theilungen, besonders den Maschinensaal und den Hauptgang durchmustern, dennda sie häufig nur zwei oder drei Tage hatten, konnten sie nur den kleineren Theilnäher betrachten.
Auch aus Deutschland sind mehrere solche erfreuliche Einleitungen getroffen,nud gewiß zum Besten der Bethciligtcn auSgcschlagen. So waren von Stuttgart ,München, Stettin Neiseuntcrstützuugen bewilligt, welche strebsame Handwerker undWerkmeister zum Glaspalast hinüberführtc».
Bei der Frage über die Preise, zu welche» die Ausstellung den Besuchern geöffnetsein sollte, gebot auf der einen Seite die Nothwendigkeit, für eine ausreichende Ein-nahme zu sorgen, um die bedeutenden Kosten z» decken. Auf der anderen Seitewollte man das Eintrittsgeld auf einen so mäßigen Satz stelle», daß eine möglichstgroße Anzahl von Personen aller Klaffen in, Stande sei, die Ausstellung zu besuchen.Außerdem wollte man eine bequeme Bewegung der Besucher befördern, für dieSicherheit der ausgestellten Artikel sorgen, und daS Zuströmen großer Masten in denersten Tagen der Ausstellung so weit mäßigen, daß das Beamtenbersonal die nöthigeErfahrung für die Ausübung ihrer Pflichte» mit so wenig Hindernissen als möglich,gewinnen könne.
ES wurde daher ein Konimittöe ernannt, mit der Aufgabe, über die angemessensteStufenfolge der Gebühre» in Berathung zu treten und zu berichten; und nachdemeine Menge von Mctcrialicn über die Sache, theils aus den bei früher stattgcfun-dcnen lokalen Ausstellungen gemachten Erfahrungen, theils anS anderen und allge-meinere» Betrachtungen gesammelt waren, schlug das Kommittc'c die oben (Th. I.S- 185) mitgetheilte» Gebührensätze vor, die auch die ganze Zeit der Ausstellunghindurch, mit geringen Modifikationen, in Geltung geblieben sind.
Bom 26. Mai an wurde Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 1 Sch.,Freitag 2!, und am Svunabcnd 5 Sch. Eintrittsgeld gezahlt.
Die ciuzigcn Beränverungen, welche in der Folge mit diesen Sätzen gemachtwurde», waren eine Herabsetzung des PreiseS der Abonnementsbillets auf 1z Lstr. fürHerren- und l Lstr. für Damenbillets, und eine Ermäßigung des Eintrittsgeldes amSonnabend auf 2 Sch. 6 Per., welche Aenderungen beide mit Anfang August inWirksamkeit traten.
DaS Resultat dieser Einrichtungen zeigen die nachstehenden Tabellen, welche dieZahl der Besucher für jeden Tag, während der Dauer der Ausstellung, und die Ein-nahmen nach Wochen geordnet, angeben.
Die allmähligc Zunahme des Besuchs der Ausstellung bildet ein merkwürdigesBeispiel, wie die Theilnahme der Menge an Ereignissen von hervortretender Bedeu-tung sich »ach gewissen Gesetzen bewegt. Als zu Anfang Zuni die schnelle Zunahmeder Besucherzahl Gegenstand des öffentlichen Interesses wurde, begann die Polizeidie ein- und anStrctcndcn Personen zu zählen.
Zur Erläuterung dieser, den Gesammtbetrag des Eintrittsgeldes und die Ge-samnnzahl der Besucher in jeder Woche zeigenden Tabelle, wird noch Folgendes bemerkt.
Unter den mit permanenten Eintrittskarten eingetretenen Personen befinden sichetwa 2 Prozent Beamten, Kommissare, Preisrichter und andere mit Verwaltungs-odcr Dienstgeschäften betraute Personen.
Bei der Eröffnung waren, wie schon oben (Th. I. S. 189) berichtet worden,ei» sehr zahlreiches Gefolge des Hofes und andere, großcntheils eingeladene Gäste,gegen 25,000 Personen gegenwärtig. An den Sonntagen blieb die Ausstellung ge-schlossen.