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Gebäudes verwendete» Polizei bezahlt werden sollte, wurde auf 5043 Ljir. 19 Sch.4 Pce. festgesetzt, während die Frage wegen der für die Polizei innerhalb des Ge-bäudes zu bezahlenden Summe für späteres Uebereinkommen offen blieb, wobei essich von selbst verstand, daß sie die ganzen Kosten tragen würden. Die Summe,welche demnach von Seiten der Kommiffare für die innere Polizei bezahlt worden ist,betrug bis zum 11. Oktober 1851 12,382 Lstr. 2 Sch. 10 Pce., wozu noch eineweitere Summe von 2,221 Lstr. 15 Sch. 7 Pce. für gleichartige Ausgaben vonjenem Datum bis zum 14. Januar, an welchem Tage die Polizei aus dem Innerndes Gebäudes gänzlich zurückgezogen wurde, hinzutrat.
Danach stellt sich der Gesammtbetrag der durch die Ausstellung für die Kom-mission verursachten Polizeikosten aus 19,647 Lstr. 17 Sch. 9 Pce.
Der Charakter der Ausstellung, die an die ganze Welt ergangene Einladung,an derselben Theil zu nehmen, und der darauf eingetretene, in diesem Umfange »ochnicht vorgekommene Zusammenfluß von Mensche», mußte natürlich die Verantwortlichkeitund die Arbeit der Polizei in einem hohen Grade steigern. Nicht nur, daß sie fürdie Sicherheit des Ausstellungsgcbäudes und des ausgestellten Eigenthums zu sorgen,und die Besucher vor Diebstahl und Insulten zu schützen hatte, sie sollte auch Maß-regeln treffen für das ungehinderte Ein- und Ausgehen der Massen. Eine der schwie-rigste» Aufgaben war es, die zum AnsstellungSgebäude führenden Straßen und Pas-sage» immer offen zu erhalten, nnd Stopfungen zu verhindern, namentlich auf demStraßknzuge zwischen Piccadillp und Kciisingto», auf dem am Ende doch Alles, wasnach der Ausstellung wollte, zusammen kommen mußte. Dieser Zweck konnte, dajene Straßenlinie an mehrere» Punkten eng ist und kaum für den gewöhnlichen Ver-kehr ausreicht, nur durch Vorschrcibung bestimmter, von Wagen und Reiter» einzu-haltender An- und Abfahrtsreihe» erreicht werde».
Am 11. Februar 1851, mit dem Beginn der Gütersendungen, wurde das Inneredes Gebäudes der Sorge der Polizei übergeben, nnd versuchsweise zuerst 3 Inspek-toren, 5 Sergeanten und 50 Konstablcr zum Dienste verwendet. Damals war dasGebäude in sehr unsicherem Zustande, au einem Ende ganz offen und an vielenStellen noch unvollendet; über 2000 Arbeiter waren darin beschäftigt; die Güterkamen in Wage» an, von Aufsehern, Zollbeamten und Trägern begleitet; die Aus-steller mit ihren Gehülfen ginge» eiu nnd aus. Es wurde bald nöthig, die Polizei
zu verstärken; bis zum 30. April war ihre Zahl auf 1 Oberaufseher, 4 Inspektoren,
25 Sergeanten nnd 334 Konstabler angewachsen. Bei der damals noch herrschende»Besorgniß und dem furchtbaren Menscheuandrange war das Gebäude so umstellt,daß ohne schriftliche Ermächtigung des Erekntiv-Ko»iniittöe'S kein Eintritt zu ge-winnen war.
Am Eröffnungstage (1. Mai) wurde die Polizei bei der Erfüllung ihres Berufsdurch das Militair unterstützt, namentlich durch das Königl. PionierkorpS.
Zum 26. Mai, dem ersten Schillingstage, hatte man besondere Vorkehrungen
getroffen, um Gedränge, namentlich an den Eingängen, zu verhüte» und diese
»öthigenfalls schließen zu können. Das letztere ist jedoch nie nöthig geworden, undauch auf die Jnnehaltung der für die Besucher anfangs vorgeschriebenen bestimmtenBewegungölinien wurde nachher nicht mehr genau Acht gegeben. Nur an gewissenStellen, wo das Gedränge gefährlich wurde, mischt« sich die Polizei ein.
Eine Vermehrung erfuhr die Polizei noch alle Montag und Dienstag, an wel-chen Tagen die Besucher bedeutend zahlreicher zu sein pflegten, nnd dann besondersin der letzten Zeit vor dem Schlüsse der Ausstellung, als die Zahl der Besucher soenorm zunahm.
Damit man Verbrecher, die etwa von auswärts nach London kommen konnten,zu überwache» nnd von der Begehung von Verbrechen abzuhalten im Stande sei,
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